Heiligenroder Damen wahren Relegationschance durch 8:6 bei Hannover 96 II

Erfolgreicher Kraftakt

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Nach dem 8:6-Erfolg bei Hannover 96 II darf Heiligenrodes Melanie Schneider weiterhin von der Relegation zur Regionalliga träumen. ·

Heiligenrode - Der TSV Heiligenrode lässt sich im Kampf um die Vizemeisterschaft in der Tischtennis-Oberliga partout nicht abschütteln. Bei Hannover 96 II erkämpften Spitzenspielerin Nele Puls und Co. nach weit über drei Stunden Spieldauer ein 8:6 und bleiben so dem Führungsduo aus Oldendorf und Göttingen auf den Fersen. „Die Relegation liegt weiterhin in Reichweite. Wir haben ja nur vier Punkte mehr auf dem Buckel als Oldendorf und Göttingen“, strahlte Denise Kleinert nach dem überaus erfolgreichen Kraftakt.

Für beide Teams spielten sich wahre Wechselbäder der Gefühle ab. Obwohl Heiligenrode nach dem Auftakterfolg von Kleinert/Hubert in Gestalt von Puls/Schneider (vergaben gegen Bartkowski/Wenkel einen Matchball) die 2:0-Vorentscheidung verpasste, lief für die Gäste zunächst alles nach Plan. Dank einer überragenden Puls, die im oberen Paarkreuz das gewiss nicht schwache Duo Melissa Koser/Nicole Bartkowski regelrecht abfertigte, und tatkräftiger Unterstützung durch Melanie Schneider sowie Kleinert erarbeitete sich das TSV-Quartett einen scheinbar komfortablen 5:3-Vorsprung.

Manchmal aber trügt der Schein. So auch in der Landeshauptstadt. Erst ließ sich Schneider von Swantje Wenkels taktischen Mätzchen entnerven, und anschließend verbaselte Abwehrbollwerk Ricarda Hubert gegen Sabrina Dewenter ein fast schon gewonnen geglaubtes Match. Die Partie war wieder auf Anfang gestellt. „Eigentlich sprach da schon alles für ein Remis“, gab Kleinert unumwunden zu – aber falsch gedacht.

Puls erkämpfte trotz eines 0:2 die Führung zurück, ehe Schneider das entscheidende „Break“ glückte. In drei Sätzen ließ sie Hannovers Spitzenspielerin Melissa Koser zum Heiligenroder 7:5 auflaufen.

Die Erlösung für den TSV. Zwar verspielte anschließend Hubert gegen Bartkowski im fünften Durchgang einen 7:4-Vorsprung, doch die Gäste hatten ja noch ihre Nummer zwei Kleinert in der Hinterhand. Seelenruhig zermürbte die frischgebackene Abwehrstrategin Sabrina Dewenter zum umjubelten 8:6-Happy-End. · drö

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