Entscheidendes Match beim Bremer 2:3 gegen Düsseldorf verloren / Steger und Cioti holen Punkte

Crisan kann wieder nicht liefern

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Adrian Crisan verlor seine beiden Einzel beim gestrigen 2:3 des SV Werder Bremen gegen Borussia Düsseldorf.

Bremen - So wird es für Tischtennis-Bundesligist SV Werder Bremen nichts mit der erhofften Qualifikation für die Playoff-Spiele: Obwohl bei Klassenprimus Borussia Düsseldorf in Timo Boll die unangefochtene Nummer eins fehlte, scheiterten die Hanseaten mit 2:3 am Klassenprimus und fielen auf Rang sechs zurück – eine herbe Enttäuschung.

Zumal Werder lange Zeit von zwei eminent wichtigen Bonuspunkten im Kampf um die Playoff-Ränge träumen durfte. Gewohnt zuverlässig brachte Bastian Steger durch einen Viersatztriumph über Kamal Achanta die Grün-Weißen in Front, und auch auf die folgende 0:3-Klatsche von Adrian Crisan gegen Panagiotis Gionis hatten die Hausherren die passende Antwort parat: Mit einem beeindruckenden Kraftakt rang Constantin Cioti Deutschlands Nummer drei Patrick Franziska nieder.

Nur noch ein Pünktchen fehlte, um Düsseldorf die erste Saisonniederlage beizubringen, doch genau da lag der Hase im Pfeffer. Denn: Zwar erkämpfte sich Steger im Spitzeneinzel gegen Gionis einen aussichtsreichen 2:0-Satzvorsprung und hatte im vierten Durchgang sogar schon Matchball, doch mit Glück und Geschick rettete sich der griechische Weltklasse-Abwehrer in den Entscheidungssatz und dominierte diesen mit 11:6. Für Bremen fast schon das Todesurteil.

Klar, eigentlich ist eine Partie auch beim Stand von 2:2 noch zu gewinnen, aber dafür benötigtig man eine Nummer zwei mit einem äußerst stabilen Nervenkostüm. Und über die verfügen die Gastgeber einfach nicht. Denn: Zum wiederholten Mal versagten Crisan im entscheidenden Augenblick die Nerven. Okay, der Ex-Werderaner Kamal Achanta zählt sicherlich nicht zur sportlichen Laufkundschaft, doch ein langjähriger Top- 20-Akteur wie Crisan muss einfach im richtigen Augenblick zumindest ab und zu liefern. Tat der Rumäne allerdings erneut nicht, sondern besiegelte durch seine Viersatzpleite endgültig das Bremer 2:3-Schicksal.

Besonders bitter: SVW-Teammanager Sascha Greber hatte eine ähnliche Konstellation im Vorfeld offenbar vorhergesehen: „Wenn wir Düsseldorf schlagen wollen, müssen wir jede kleine Chance eiskalt ausnutzen.“ Tja, taten die Hanseaten aber nicht. Wie in der Vorwoche gegen Grenzau gelang es den Grün-Weißen nicht, einen 2:1-Vorsprung ins Ziel zu retten. Ohne unken zu wollen, mit derart schwachen Nerven dürfte Werder erneut die Playoffs verpassen.

drö

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