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Entscheidender Doppelspieltag für Löwen II

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Geht das Thema Klassenerhalt entspannt an: Löwens Reservetrainer Mateusz Chylinski (re.).
Geht das Thema Klassenerhalt entspannt an: Löwens Reservetrainer Mateusz Chylinski (re.). © G. Müller

Wagenfeld – Die Hoffnung auf den Klassenerhalt schwindet von Spieltag zu Spieltag. Sechs Partien haben die Verbandsliga-Handballer der Reservemannschaft der HSG Hunte-Aue Löwen noch Zeit, um sich gegen den drohenden Abstieg zu stemmen. Doch die Ausgangslage sieht für den Tabellenvorletzten alles andere als rosig aus. Der Rückstand auf den ersten Nichtabstiegsplatz, den zurzeit die SG Neuenhaus/Uelsen einnimmt, beträgt vier Punkte. Wobei Neuenhaus/Uelsen ein Spiel weniger auf dem Buckel hat als die Löwen. Ebenfalls eine Partie weniger hat der Tabellenletzte TuS Bergen, auf den die Löwen zwei Punkte Vorsprung haben.

Und es klingt fast so, als hätten sich die Verantwortlichen mit ihrem Schicksal schon abgefunden. „Wir gehen das Ziel Klassenerhalt nicht verbissen an“, sagt Löwen-Trainer Mateusz Chylinski: „Wenn wir absteigen sollten, dann ist es eben so.“ Dennoch wolle sein Team sich so gut wie möglich präsentieren. Chylinski: „Besonders zu Hause wollen wir unseren Zuschauern noch mal etwas bieten.“ Aber erst einmal steht am Freitag (20.00 Uhr) die Partie beim Achten Wilhelmshavener HV II an, ehe sich am Sonntag (17.00 Uhr) der Klassenprimus TV Oyten in der Wagenfelder Halle am Branntweinsweg vorstellt.

Wilhelmshaven habe eine junge, schnelle und dynamische Mannschaft, die eine offene Deckung spielt, sagt der HSG-Trainer: „Sie spielen mit Backe. Da müssen wir uns die ersten zehn Minuten erst mal daran gewöhnen. Hoffentlich läuft uns der Gegner in dieser Zeit nicht davon“, blickt Chylinski voraus, der am Freitag auf Hendrik Kruse, Marek Damm (beide privat verhindert), Kevin Heemann (beruflich verhindert), Osman Ahmad (Fußprobleme) und Martin Golenia (Coronainfektion) verzichten muss. Neben Trainerkollege Malte Helmerking (Grippe) wird auch Chylinski selbst in Wilhelmshaven fehlen: „Meine Frau entbindet am Freitag per Kaiserschnitt unser Kind. Ich versuche aber, am Sonntag in der Halle zu sein, sofern es meiner Frau und meinem Kind gut gehen sollte.“ Für die beiden Trainer springt am Freitag HSG-Keeper Benjamin Förster ein.

Nur zwei Tage später wartet mit Tabellenführer Oyten dann ein ganz anderes Kaliber als Wilhelmshaven auf die Löwen. „Oyten ist sein erfahrenes und eingespieltes Team, das eine sehr aggressive Deckung spielt. Wir dürfen sie nicht ins Spielen kommen lassen, sondern müssen versuchen, dass Tempo rauszunehmen“, fordert Chylinski, dem am Sonntag neben Golenia, Damm und Kruse auch Niko Hartmann, Manuel Pauli und Oliver Heuer (alle privat verhindert) nicht zur Verfügung stehen.  jdi

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