HSG Stuhr vor schwerem Doppelspieltag

Engelmann will volle Punkteausbeute

Malte Hamsch rechnet sich sowohl in Schiffdorf als auch gegen Daverden etwas aus.

Stuhr - Auf die Handballer der HSG Stuhr wartet ein sportliches Wochenende: Innerhalb von 48 Stunden muss die Mannschaft von Sven Engelmann gleich zwei Landesliga-Partien bestreiten. Am Freitagabend geht es für das Team zuerst an die Nordseeküste zum TV Schiffdorf (Anwurf um 20.00 Uhr), ehe am Sonntag das Heimspiel gegen den starken TSV Daverden (16.00 Uhr) folgt.

Und wenn es nach Stuhrs Coach geht, soll der gute Saisonstart weiter ausgebaut werden. Immerhin hat die HSG alle ihre drei bisherigen Partien gewonnen, liegt mit 6:0 Punkten auf einem hervorragenden dritten Tabellenplatz. Doch auch die Daverdener strotzen nur so vor Selbstvertrauen. Denn auch sie stehen mit drei Siegen immer noch verlustpunktfrei auf Rang zwei des Tableaus. Somit dürfte am Sonntag ein spannendes Duell auf die Zuschauer in der Halle am Brunnenweg zukommen.

Aber erst einmal steht die Aufgabe in Schiffdorf auf dem Programm. „Sie haben eine enorm junge, agile und schnelle Mannschaft. Hinzu kommt, dass sie ohne Backe spielen. Das wird alles andere als einfach für uns“, blickt Engelmann auf die Begegnung voraus: „Wir müssen daher einen schnellen und fehlerfreien Handball spielen und vorne immer wieder Nadelstiche setzen. Sollte uns das gelingen, bin ich mir auch ziemlich sicher, dass wir etwas Zählbares mitnehmen können.“ Dabei können allerdings weder Sebastian Beckmann (Sprunggelenksverletzung) noch Tim Kieselhorst, Fabian Stapper und Mike Oswianowski (alle beruflich verhindert) mitwirken. „Das ist aber nicht das Problem. Ich habe einen breiten Kader. Somit können sich die anderen Spieler präsentieren und in den Vordergrund spielen“, erklärt Stuhrs Trainer, der gegen beide Gegner die volle Punkteausbeute einplant: „Die Chancen stehen zumindest nicht schlecht.“

Allerdings dürfte am Sonntag gegen Daverden ein anderes Kaliber auf die Stuhrer warten. „Sie sind enorm offensivstark. Wir müssen gerade in der Deckung druckvoll und aggressiv agieren, sie nicht zur Entfaltung kommen lassen“, lässt sich Engelmann, der bis auf Beckmann personell aus dem Vollen schöpfen kann, ein wenig in seine Taktikkarten schauen. Und auch das Thema Revanche beschäftigt den 52-Jährigen: „Vergangene Spielzeit haben wir beide Partien gegen Daverden verloren, daher haben wir noch etwas gutzumachen.“ 

jdi

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