Handball-Verbandsliga: Jahn-Trainer hadert mit der Einstellung einiger Spieler / Platzt beim TSV Bremervörde II der Brinkumer Knoten?

Engelmann wartet darauf, dass es endlich mal „klick“ macht

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Auch Brinkums Kreisläufer Meik Schäfer hatte zuletzt immer wieder mit ungenauen Anspielen zu kämpfen. Gegen Bremervörde hat der Jahn noch etwas gut zu machen. ·

Brinkum - Sven Engelmann hatte zu Saisonbeginn den TSV Bremervörde II als ein Team auf Augenhöhe mit seinem Jahn Brinkum beschrieben. Doch das sollte sich als Trugschluss herausstellen.

Nach 13 Spielen in der Verbandsliga haben die Bremervörder satte acht Punkte mehr als die Brinkumer. Am Sonntagnachmittag (15.30 Uhr) hat das Engelmann-Team jedoch die Chance, den Abstand etwas zu verringern. Im ersten Duell dieser Saison hatten die Brinkumer mit 27:29 den Kürzeren gezogen. „Im Hinspiel haben wir sie etwas unterschätzt. Das wird uns aber auf keinen Fall noch einmal passieren. Ich hoffe, dass es jetzt endlich ‚klick‘ macht bei uns“, sagt Engelmann vor der Auswärtspartie.

Zuletzt missfiel dem Jahn-Trainer auch das Verhalten seiner Akteure: „Wir brauchen von allen die 100-prozentige Einstellung.“ Das sei in letzter Zeit nicht immer der Fall gewesen. „Da kann ich nur versuchen, meinen Spielern weiter ins Gewissen zu reden“, erklärt Engelmann. Neben den Grundtugenden sei zuletzt auch an spielerischen Elementen gefeilt worden. „Wir müssen dahin kommen, schnelleren Handball spielen zu können. Ziel muss es sein, hohe Passfolgen ohne technische Fehler auf die Reihe zu kriegen“, fordert der Coach vom Tabellenneunten. Zudem muss weiter an der Effizienz gearbeitet werden. 17 Fehlwürfe und 18 technische Fehler beim 37:43 gegen die SG Neuenhaus/Uelsen am vergangenen Sonntag waren schließlich deutlich zu viel.

Für die Gastgeber hat Engelmann nur Lob übrig: „Das ist eine junge Mannschaft, in der alle ziemlich gut ausgebildet sind.“ Beeindruckt zeigt er sich zudem von „ihrer kompromisslosen Abwehrarbeit. Außerdem sind sie schnell vorne, spielen das aber dann sehr geduldig zu Ende. Sie kreuzen sehr viel und suchen den freien Mann“, erklärt Engelmann das Bremervörder Erfolgsrezept. Auffallend ist bei den Gastgebern, dass sie vor allem in engen Phasen die Nerven behalten. Trotz zehn Erfolgen und nur drei Pleiten ist das Bremervörder Torverhältnis mit plus zehn relativ gering, selbst Brinkum hat bei sechs Siegen und sieben Pleiten plus sechs Treffer.

Bitter für die Brinkumer ist, dass Torwart Olaf Sawicki (privat verhindert), Christoph Schneider (beruflich) und Tim Kieselhorst (Oberschenkelzerrung) für die Begegnung ausfallen. Auch hinter Marco Walker steht aufgrund anstehender Klausuren noch ein kleines Fragezeichen. Florian Peters wird dagegen auf die Zähne beißen. Der 22-Jährige hatte sich gegen Neuenhaus eine Platzwunde am Kinn zugezogen. · wie

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