HSG Stuhr bezwingt TV Oyten 29:24 / Rauer und Link steigen nach Saison aus

Engelmann: „Es hat alles gepasst“

Abgehoben vom Kreis: Stuhrs Routinier Christoph Schneider steuerte zum 29:24-Erfolg über den Landesligisten TV Oyten vier Tore bei. Foto: Westermann

Brinkum – Revanche für die 26:29-Niederlage aus dem Hinspiel geglückt: Handball-Landesligist HSG Stuhr gewann am Donnerstagabend die Nachholpartie gegen den TV Oyten mit 29:24 (13:10) und verbesserte sich dadurch auf den fünften Tabellenplatz. Stuhrs Trainer Sven Engelmann lobte seine Mannschaft: „Alle Spieler waren bei der Sache. Es hat alles gepasst.“ Rückraumakteur Jan Burgdorf wusste nicht nur als siebenfacher Torschütze zu gefallen, sondern er bot auch in der Abwehrmitte mit Malte Blume eine gute Leistung.

Beim Verlierer setzte vor allem der sprung- und wurfstarke A-Jugendliche Chris-Ole Brandt Akzente. Der Youngster traf zehnmal ins Schwarze. Engelmann zeigte sich beeindruckt von Brandt: „Es ist schwer, ihn zu verteidigen.“

Die Gastgeber lagen zwar in der Anfangsphase mit 3:5 (12.) zurück, steigerten sich aber danach. Christian Schwarze, Malte Hamsch mit verwandeltem Strafwurf und Christoph Schneider per Doppelpack drehten mit vier Toren in Folge den Spieß zum 7:5 (15.) um. „Wir haben zwar zu Beginn die ersten Chancen liegen gelassen, aber meine Spieler waren gewillt, das Spiel zu gewinnen. Wir waren in der Abwehr griffig“, analysierte der 52-jährige HSG-Coach. Zwar egalisierte Anton Zitnikov noch einmal zum 7:7 (17.), doch Burgdorf und Hamsch (2/1) brachten die Heimmannschaft auf die Siegerstraße – 10:7 (23.). Bis zur Pause änderte sich am Drei-Tore-Abstand (13:10) nichts.

Nach dem Wechsel ließen sich die Hausherren nicht mehr vom Kurs abbringen, legten noch eine Schippe drauf. Ihnen unterliefen nur noch drei technische Fehler (in Hälfte eins waren es noch 13). „Wir hatten alles im Griff, haben Ruhe bewahrt“, unterstrich Engelmann. Als Rückhalt erwies sich Torhüter Aschkan Sadeghi, der neben 14 Bällen auch noch einen Siebenmeter von Marcel Wrede parierte. In einer guten Phase erhöhten Burgdorf (2), Hamsch, Sebastian Beckmann und Mike Oswianowski mit fünf „Buden“ in Folge von 16:13 (34.) auf 21:13 (40.). Spätestens beim 26:20 (53.) durch Burgdorf stand der 13. Sieg in der 22. Meisterschaftspartie fest.

Bereits morgen geht’s für die HSG Stuhr weiter, um 16.00 Uhr stellt sich in der Brinkumer KGS-Halle der TV Gut Heil Spaden (zieht nach der Serie seine Mannschaft zurück) vor. „Wir wollen in unserem letzten Heimspiel druckvoll aufspielen“, nennt Engelmann seine Marschroute. Nicht dabei ist diesmal Linkshänder Christian Schwarze (Urlaub). Dafür stehen Zweittorwart Stefan Germanus und Dennis Brüggemann wieder zur Verfügung. Aufpassen müssen die Gastgeber in der Abwehr besonders auf die wurfstarken Rückraumakteure Thieß Johannßen (146/24 Saisontore) und Björn Gercken (113/1).

Aus dem aktuellen Kader der HSG Stuhr scheiden nach der Serie Marvin Rauer (zum ATSV Habenhausen II) und Oliver Link aus. Letzterer wohnt in Lilienthal, die Fahrerei ist ihm zu viel. Ein neuer Verein steht allerdings noch nicht fest.  mbo

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