Engelke-Team zieht gegen „B-Mannschaften“ aus der Oberliga in die dritte Runde ein

Ein Makel bleibt bei Sulingens Pokal-Erfolgen

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Mit einer Glanzparade sicherte Sulingens Tobias Tannert den 22:21-Sieg gegen Hildesheim II.

Sulingen - Die Landesliga-Handballer des TuS Sulingen haben mit zwei Siegen (22:21 gegen Eintracht Hildesheim II und 31:26 gegen den Lehrter SV) die dritte Runde des HVN/BHV-Pokals erreicht, ließen dabei in eigener Halle drei Oberligisten hinter sich. Trotzdem war die Stimmung getrübt. Grund: Die Gegner waren weit entfernt von ihrer Bestbesetzung, traten teilweise mit Akteuren aus ihrer Zweit- oder Drittvertretung beziehungsweise Jugendspielern an. „Das waren nicht so die Bombentruppen“, gab Sulingens Trainer Hartmut Engelke zu: „Gerade der Lehrter SV und die HSG Nienburg haben diesen Pokalwettbewerb wohl etwas missverstanden. Deshalb bin ich etwas enttäuscht, dass dem Publikum nicht das Beste gezeigt wurde.“

Den Sulinger Halbfinal-Gegner, Eintracht Hildesheim II, ließ Engelke bewusst etwas außen vor. „Sie sind mit ihrer Zweiten eh nicht personell so gut aufgestellt, stocken diese immer mit Jugendspielern auf. Und da Ferien sind, wollten sie einigen aus dem Handball-Internat eine Pause gönnen.“

Trotzdem sah Engelke eine Begegnung auf „gehobenem Landesliga-, fast schon Verbandsliga-Niveau“. Über 2:2, 7:7 und 10:10 gingen die Sulinger mit 13:12 in die Pause. Nach Wiederbeginn war es weiter ausgeglichen – bis zum 19:19. Mit zwei Tempogegenstößen stellte zunächst Julian Wilkens auf 21:19, dann Thomas Hammann auf 22:20. Hildesheim II kam zurück, verkürzte auf 21:22 und hatte 30 Sekunden vor Schluss die Chance zum Remis. Doch den abschließenden Heber lenkte Sulingens Keeper Tobias Tannert mit den Fingerspitzen an die Latte – Finaleinzug perfekt.

Es wartete der Lehrter SV: eigentlich Elfter der Oberliga Niedersachsen. Doch am Samstag mit Spielern aus der Regionsoberliga (Zweite Mannschaft) und der Regionsklasse (Drittvertretung) am Start. „Anfangs konnte man diesen Liga-Unterschied dann auch sehen“, berichtete Engelke. Sein Team zog schnell auf 4:0 weg. „Doch ab dem 7:5 haben es die Jungs wohl zu leicht genommen“, sagte der TuS-Trainer. Bis zum 14:10 ging‘s noch gut, dann stellten die Gäste per 6:0-Lauf auf 16:14 zur Halbzeit. „Da haben wir die Zügel viel zu sehr schleifen lassen“, ärgerte sich Engelke.

Auch im zweiten Durchgang stotterte der TuS-Motor – bis zum 18:21. „Wir haben dann im Angriff etwas umgestellt. Das hat gefruchtet.“ Mit einem 8:1-Lauf zog Sulingen auf 26:22 davon, der Einzug in die dritte Runde war perfekt.

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