TuS Sulingen-Coach weiter zuversichtlich

Engelke: Der Spirit ist zurück

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Engagement und Leidenschaft hat Sulingens Trainer Hartmut Engelke im letzten Spiel wieder bei seiner Mannschaft gesehen und fordert diese auch beizubehalten.

Sulingen - An den „Bad Boys“ im Europameisterschaftsspiel gegen Spanien wollen sich die Verbandsliga-Handballer des TuS Sulingen Samstagabend kein Beispiel nehmen.

„Da hat man gesehen, wie man durch zu viele technische Fehler schnell ins Hintertreffen geraten kann“, mahnt Trainer Hartmut Engelke seine Akteure vor dem Heimspiel gegen den Tabellenvorletzten HSG Bützfleth/Drochtersen (Anwurf Samstag, 19 Uhr) zu höchster Konzentration.

Seit fünf Spielen hat Sulingen das Spielfeld inzwischen nicht mehr als Sieger verlassen. Dass trotzdem keine schlechte Stimmung herrscht, hat auch mit der Leistung des vergangenen Wochenendes zu tun. „Ich nehme nach wie vor viel Positives aus diesem Spiel mit. Wir haben mit viel mehr Engagement und Leidenschaft gespielt als in den vergangenen Spielen“, stuft Engelke rückwirkend die Derby-Leistung beim 27:27 gegen die HSG Barnstorf/Diepholz II ein. 

Dort wäre mit etwas Glück sogar mehr drin gewesen, wovon sich der Coach aber nicht die Zuversicht nehmen lässt. „Der positive Spirit ist wieder da“, hat der Übungsleiter festgestellt und das erste Training der Woche zugunsten einer teambildenden Maßnahme ausfallen lassen. Gemeinsam schaute sich die Mannschaft das EM-Spiel zwischen Deutschland und Spanien an.

Leistungssteigerung gefordert

Damit es für die Gastgeber im Spiel gegen die HSG Bützfleth/Drochtersen besser läuft als für die Prokop-Schützlinge, fordert Engelke im Vergleich zum letzten Spiel noch einmal eine Leistungssteigerung: „Wir müssen in der Deckung eine Schippe drauflegen und extrem dagegenhalten. 

Bützfleth besitzt großen Kampfgeist.“ Allerdings haben die Gäste, die vor zwei Jahren noch in der Oberliga um Punkte kämpften, vor allem auswärts oftmals große Personalprobleme. Trotz eines breiten Kaders muss Trainer Max Bock immer wieder unterschiedliche Formationen aufs Feld schicken, sodass sich Automatismen kaum einstellen können.

Um diese Schwäche des Gegners auch ausnutzen zu können, hofft Engelke auf eine entsprechende Personallage – und diese stellt sich im Vergleich zur Vorwoche deutlich entspannter dar. Lediglich auf den Langzeitverletzten Benjamin Demel (Kreuzbandriss) und Tobias Tannert (beruflich verhindert) kann der 48-Jährige nicht zurückgreifen. Die Einsätze von Jannik Knieling (Knie) und Patrick Kappermann (Patellasehne) sind noch fraglich.

„Mit allem anderen als zwei Punkten wären wir nicht zufrieden“, sagt Engelke deutlich, was er erwartet. - ntr

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