Enge Sätze stets verloren

Verbandsligist Heiligenrode 4:9 gegen Seelze

Jens Oehlmann siegte im Doppel und holte beim Heiligenroder 4:9 gegen Seelze zudem noch einen Einzelpunkt. - Foto: Westermann
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Jens Oehlmann siegte im Doppel und holte beim Heiligenroder 4:9 gegen Seelze zudem noch einen Einzelpunkt.

Heiligenrode - Da war mehr drin: Obwohl sich das 4:9 des TSV Heiligenrode gegen den TTV 2015 Seelze nach einer deftigen Abfuhr anhört, hätten Spitzenspieler Stefan Schulz und Co. mit etwas mehr Glück durchaus einen wichtigen Bonuspunkt im Verbandsliga-Abstiegskampf ergattern können.

Kein Wunder also, dass TSV-Kapitän Andre Meyer der verpassten Chance leicht hinterher trauerte: „Im Idealfall hätten wir uns einen Punkt klauen können. Dabei konnte ich mich aufgrund von Knieproblemen kaum bewegen, und unsere Nummer zwei Andre Nieber hat sich im Auftaktdoppel eine Zerrung zugezogen. Trotzdem wäre ein 8:8 möglich gewesen.“ Stimmt, aber dafür hätte Heiligenrode jede kleine Chance eiskalt nutzen müssen. Was die Hausherren jedoch nicht taten und schon zu Beginn bei den drei vergebenen Matchbällen von Meyer/Jörn Brosowsky gegen Seelzes Spitzendoppel Nils Lohmann/Jonas Hansen eine dicke Möglichkeit liegen ließen.

Was sich rächen sollte. Zwar sah es nach Erfolgen von Jens Oehlmann/Viktor Mittelstädt (3:0 gegen Ron Fiedler/Michell Zimmermann) und Schulz (Viersatztriumph über Lohmann) beim Stand von 2:2 noch recht gut für den Tabellensiebten aus, aber der Konter des Titelaspiranten ließ nicht lange auf sich warten.

Von 0:4 auf 4:4

Da weder Nieber noch Meyer ein Bein an den Boden bekamen, deutete frühzeitig alles auf einen ungefährdeten Seelzer Sieg hin. Doch nicht so voreilig – kampflos wollte Heiligenrode den Gästen zumindest nicht das Feld überlassen. Im Gegenteil: Erst knackte Oehlmann in der „Mitte“ Jonas Hansen, dann glich Mittelstädt dank eines Fünfsatzerfolgs gegen Michell Zimmermann sogar zum 4:4 aus. Keine schlechte Ausgangsposition für eine faustdicke Überraschung, wenn es denn so weiter gegangen wäre. Ging es aber nicht. Klar, auch im weiteren Spielverlauf bot der TSV dem Aufstiegskandidaten energisch die Stirn, doch im entscheidenden Moment fehlte den Gastgebern stets das nötige Quäntchen Fortune.

„Neun Sätze wurden in der Verlängerung entschieden, und wir haben keinen davon gewonnen. Das war der feine Unterschied“, seufzte „Capitano“ Meyer – wirkte nach der 4:9-Schlappe indes nicht komplett am Boden zerstört: „Immerhin haben wir uns prima gewehrt.“

drö

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