U 15 des JFV RWD Vierter beim hochkarätig besetzten Masters / HSV gewinnt

Endstation im Halbfinale

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Garon Zeibig (re.) und Arber Berisha spielten mit der U 15 des JFV RWD gestern ein starkes Turnier. ·

Rehden - Von Arne Flügge. Es wäre zu schön gewesen. Ein Jahr nach dem Überraschungssieg beim Hallenmasters in Rehden war die U 15 des Junioren-Fördervereins (JFV) Rehden-Wetschen-Diepholz (RWD) auch gestern nach einer starken Vorrunde wieder auf Finalkurs.

Doch diesmal war für die Gastgeber in der Vorschlussrunde Endstation. Die Rehdener verloren knapp mit 1:2 gegen Werder Bremen. Im Endspiel setzte sich dann der Hamburger SV mit 2:1 gegen Werder durch. Rehden verlor auch noch das kleine Finale gegen den FC St. Pauli mit 2:6 und wurde am Ende Vierter.

Immerhin durften sich die Hausherren noch mit einem Preisgeld von 150 Euro trösten. Der Sieger erhielt 450 Euro, der Zweite 300 Euro, Platz drei wurde noch mit 200 Euro belohnt. Kleine Pokale und Sachpreise erhielten Caram Carnero Alves von Werder Bremen als bester Spieler des Turniers, Mustafa Gören (JFV RWD) als bester Torhüter sowie Torschützenkönig Josha Vagnoman vom Hamburger SV (sieben Treffer).

„Unsere Jungs haben wieder ein tolles Turnier gespielt“, sagte JFV-Vorsitzender Patrick Roland Kürble: „Diesmal war aber im Halbfinale das Glück nicht auf unserer Seite.“ Im vergangenen Jahr hatten sich die Rehdener noch im Halbfinale nach Neunmeterschießen gegen Werder durchgesetzt, jetzt durften die Bremer jubeln. „Sie haben gut gespielt“, urteilte Kürble. Werder ging mit 2:0 in Führung, der Anschlusstreffer von Maurice Künning kam zu spät, um noch einmal Hoffnung zu schöpfen. „Schade, aber gegen Werder kann man mal verlieren“, sagte Kürble.

C-Jugend-Fußballturnier in Rehden

Die dritten Hallen-Masters entschied am Sonntag in Rehden der Hamburger Sportverein für sich. Auf die nächsten Plätze dieses hochkarätig besetzten C-Jugend-Fußballturniers kamen Werder Bremen, St. Pauli, der gastgebende Jugend-Förderverein Rehden/Wetschen/Diepholz (RWD). Auf dem zehnten und letzten Rang landete der Bundesliga-Nachwuchs von Hannover 96. Neunter wurde Hertha BSB Berlin, siebter der VfL Wolfsburg. Für Überraschungen sorgten Blau-Weiß Lohne auf dem 5. und VfL Oythe (beide Kreis Vechta) auf dem 6. Platz. Die Zuschauer sahen in den Rehdener Waldsportstätten Fußball vom Feinsten – die Bundesliga-Kicher von morgen. © Reinhold Dufner
Die dritten Hallen-Masters entschied am Sonntag in Rehden der Hamburger Sportverein für sich. Auf die nächsten Plätze dieses hochkarätig besetzten C-Jugend-Fußballturniers kamen Werder Bremen, St. Pauli, der gastgebende Jugend-Förderverein Rehden/Wetschen/Diepholz (RWD). Auf dem zehnten und letzten Rang landete der Bundesliga-Nachwuchs von Hannover 96. Neunter wurde Hertha BSB Berlin, siebter der VfL Wolfsburg. Für Überraschungen sorgten Blau-Weiß Lohne auf dem 5. und VfL Oythe (beide Kreis Vechta) auf dem 6. Platz. Die Zuschauer sahen in den Rehdener Waldsportstätten Fußball vom Feinsten – die Bundesliga-Kicher von morgen. © Reinhold Dufner
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Vor rund 500 Zuschauern spielte der JFV RWD eine starke Vorrunde. Im ersten Spiel wurde der spätere Sieger HSV mit 2:1 geschlagen. Und das nach einem dramatischen Verlauf. 29 Sekunden vor Schluss glich Garon Zeibig zum 1:1 aus, ehe Andre Albuquerque mit dem Abpfiff noch das 2:1 gelang.

Im zweiten Gruppenspiel bezwang der Landesligist den Nachwuchs von Hertha BSC nach Treffern von Garon Zeibig, Till Schulze und Dennis Häberle mit 3:2, ehe BW Lohne mit 3:0 besiegt wurde (Tore: Albuquerque, Arber Berisha, Eike Feldhaus). „Damit waren wir fürs Halbfinale qualifiziert, deswegen haben wir im letzten Gruppenspiel viel gewechselt“, sagte Kürble. Die Quittung: ein 0:5 gegen den VfL Wolfsburg.

Nach der anschließenden Halbfinal-Niederlage „war dann ein wenig die Luft raus“, räumte Kürble ein. Daher fiel die Niederlage im Spiel um Platz drei auch so hoch aus. Immerhin konnte Andre Albuquerque seine starke Leistung an diesem Tag mit zwei weiteren Treffern krönen. Ob er damit in den Notizbüchern der vielen anwesenden Scouts von Bundesligavereinen gelandet ist – auch der FC Bayern hatte einen Späher geschickt – ist allerdings nicht überliefert.

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