Nachbarschaftsduell gegen TSV Bassum

Endet das Derby-Trauma des SC Twistringen?

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Der SC Twistringen ist so etwas wie der Bassumer Lieblingsgegner geworden. Oliver Meyer & Co. entschieden die letzten fünf Duelle zu ihren Gunsten.

Twistringen - 1:2, 1:4, 1:3, 0:2, 0:2 – die Zahlenreihe des Grauens für den SC Twistringen. Es sind die Ergebnisse aus den letzten fünf Duellen mit dem TSV Bassum. Freitagabend hat das Team von Trainer Stefan Müller die Chance, diese Negativserie zu beenden.

Um 20.00 Uhr kommen die Bassumer zum Bezirksliga-Derby in den Twistringer „Käfig“. „Wir hatten uns jedes Mal wahnsinnig viel vorgenommen, haben aber jedes Mal versagt“, betont Müller: „Aber irgendwann müssen wir ja mal gegen Bassum punkten.“ Schließlich besagt das Gesetz der Serie, dass jede Folge irgendwann auch reißt.

Twistringen können mit Tabellenführer gleichziehen

Endlich mal ein Erfolgserlebnis im Nachbarschaftsduell feiern – es dürfte schon als Ansporn genügen. Doch die Twistringer haben noch eine weitere Triebfeder. Mit einem Dreier würden sie vorübergehend nach Punkten mit dem Tabellenführer TuS Kirchdorf gleichziehen. Damit wäre aus einem guten ein sehr guter Saisonstart geworden, sagt Müller.

Er weiß aber auch, dass das gegen die Mannschaft von Trainer Torsten Klein kein Selbstläufer wird; nicht nur wegen der desolaten jüngsten Derby-Geschichte. „Bassum hat im Spiel nach vorne richtig viel Qualität“, betont der SCT-Coach: „Es wird darauf ankommen, dass wir von Beginn an präsent sind, dass wir direkt in alle Zweikämpfe kommen.“ Vor allem Tobias Cordes und Chris Helms müsse man direkt auf den Füßen stehen, damit sie ihre Weitschussstärken nicht ausspielen können.

Kann Bassum die Eins-gegen-Eins-Schwäche der Heimmannschaft ausnutzen?

Jedoch drückt momentan etwas der Schuh in der Twistringer Defensive. Sie lässt mehr Großchancen als üblich zu; auch beim jüngsten 3:1-Sieg gegen den ASC Nienburg. „Wir haben derzeit arge Probleme, hinten gescheit in die Laufduelle zu kommen. Da stellen wir uns manchmal in Eins-gegen-Eins-Situationen nicht ganz so clever an“, spricht Müller, der noch um die Einsätze von Thorben Deepe und Kevin Diekmann bangt, einen Makel an.

Die Gäste feierten vergangenen Freitag mit dem 7:1 gegen Uchte den ersten Saisonsieg. „Wir müssen sehen, dass wir die Kurve kriegen. Der Anfang ist zwar gemacht, aber wir müssen nachlegen“, sagt TSV-Trainer Klein: „Wir sind alle heiß auf das Derby.“ Der Coach muss auf Mark Schröder (gespert), Marc Lischkowitz (Prellung) sowie Christopher Butt und Kevin Schwarze (beide beruflich verhindert) verzichten. 

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