Frank Wieneke trainiert Judoka in Syke

Am Ende waren alle ziemlich platt

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. . . samt spezieller Flugeinlage und der richtigen Landung gezeigt. · Fotos (3): Flügge

Syke - Frank Wieneke ist gern nach Syke gekommen, um junge Talente und gestandene Kämpfer in der Gymnasium-Halle zu trainieren und ihnen wertvolle Tipps zu geben.

Und dafür ist der Judo-Olympiasieger von 1984 und ehemalige Bundestrainer auch am Samstag um fünf Uhr morgens in Köln in den Zug gestiegen. „Und er hätte am späten Abend seinen Zug auch gern verpasst, wenn nicht jeder noch seinen Autogrammwunsch bekommen hätte“, sagt Karl-Heinz Bohlmann.

Der Syker hat sich dem Judosport verschrieben. Er ist im TSV Barrien tätig, im Judo Team Bremen und leitet die Judo-AG des Gymnasiums in Syke. Bohlmann war es auch, der Frank Wieneke eingeladen hatte. Beide kennen sich schon lange. Und Wieneke war bestens vorbereitet. Bohlmann hatte dem 51-Jährigen vorab Videos von Kämpfern geschickt, die der Diplom-Trainer dann anylysiert hat. „Und er hat dann hier in Syke mit jedem Einzelnen noch gesprochen, ihm gesagt, was es besser machen muss und was schon richtig gut war“, sagt Bohlmann: „Es war eine tolle Sache.“

Am Morgen hatte Wieneke zunächst die Judoka des Gymasiums Syke auf die Meisterschaften „Jugend trainiert für Olympia“ vorbereitet. Zudem gab es für die Jugendlichen des TSV Barrien (Wettkampfgemeinschaft mit dem TSV Bassum und dem TuS Sulingen) noch Tipps und Tricks für die anstehenden Landesmannschaftsmeisterschaften in Garbsen. „Die Kinder waren begeistert“, berichtet Bohlmann, „jeder konnte für seinen nächsten Wettkampf etwas mitnehmen.“

Das galt auch für die Regionalligamannschaft des Judo Team Bremen, dem auch Kämpfer aus Syke, Bassum und Weyhe angehören. Drei Einheiten absolvierte Wieneke mit dem Team, „und am Ende waren alle ganz schön platt“, schmunzelt Bohlmann.

Wieneke zeigte sich dabei als gestrenger Lehrer, aber auch als Star zum Anfassen. Bohlmann: „Bei seinen Erfolgen dürfte er die Nase eigentlich höher tragen. Doch das tut er nicht. Er ist absolut nahbar, ein dufter Typ – und dazu der weltbeste Judo-Trainer.“ · flü

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