Im Ellernbruch Lang- und Mittelstrecke gewonnen / Knapp 18 Minuten reichen Rösner / Lob für Organisatoren

Hahnefeldt bekommt nicht genug

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Mit seinen Siegen über die Lang- und Mittelstrecke war Sean Hahnefeldt (Nr. 176) der Star im Ellernbruch. Da konnten auch der Stuhrer Oliver Sebrantke (Nr. 158) und Andreas Oberschilp (Nr. 148/LG Bremen Nord) nichts ausrichten.

Kirchweyhe - Rund 300 Läufer/innen sorgten beim 118. Ellernbruch-Waldlauf für einen stimmungsvollen Auftakt in die neue Cross-Saison. Die Hauptdarsteller des Vorjahres machten dabei gleich deutlich, dass sie auch in diesem Jahr das Renngeschehen diktieren wollen. Überragend dabei ein bestens aufgelegter Sean Hahnefeldt (TSV Otterndorf) als Doppelsieger auf der Mittel- und Langstrecke. Ungefährdet waren auch die Erfolge von Janina Heyn (LG Buntentor Roadrunners) und Maren Rösner (Tri-Team Schwarme) bei den Frauen.

Mit der Auftaktveranstaltung in Kirchweyhe erfährt der Syke-Weyher Cross-Fünfer seine 25. Auflage. The same procedure as every year? Das galt mit Einschränkungen: Niemand konnte sich erinnern, jemals bei frühlingshaften Temperaturen von 15 Grad in die Cross-Serie eingestiegen zu sein. Und: Erstmals wurde der Zieleinlauf gleich per Laptop registriert. Dirk Dahme arbeitete konzentriert an der Eingabe, das Helferteam sicherte die Resultate manuell. „Respekt, was hier geleistet wird“, sprach der Sudweyher Stefan Schumacher aus, was viele Läufer dachten. Chipzeitmessung wird es bei dieser Serie auch künftig nicht geben. Dafür sind die Startgelder weiterhin ungewöhnlich niedrig.

Das Renngeschehen auf Mittel- und Langstrecke stand ganz im Zeichen der bekannten Duelle. „Jungs, ich spiel’ da diesmal nicht mit“, erklärte Oliver Sebrantke seinen Konkurrenten vorm Rennen. Der Stuhrer ging unausgeruht an den Start und machte denn auf der Mittelstrecke über 4000 Meter auch keine Anstalten, der Führungsgruppe zu folgen, aus der sich Sean Hahnefeldt in 13:46 Minuten einen komfortablen Vorsprung auf den Nordbremer Andreas Oberschilp und seinen jungen Vereinskameraden Niklas Schwanemann herauslief.

Auf der Langstrecke über 8200 Meter, die auf den engen Wegen im Ellernbruch gleich von 170 Läufer in Angriff genommen wurde, überließen die Mitstreiter zunächst Sebrantke die Führungsrolle. Am Ende war erneut Hahnefeldt (28:24 min) allen anderen weit voraus. Dahinter musste Oberschilp kämpfen, um Sebrantke auf Platz drei zu verweisen.

Einen Sieg gab es für den Stuhrer dennoch, und zwar in Teamwertung. Gemeinsam mit Hansa-Neuzugang Sebastian Kohlwes (Fünfter) sowie Andreas Janßen (Achter) setzten sich die Stuhrer gegen die Roadrunners der LG Buntentor durch.

Bei den Frauen genügten Maren Rösner 17:54 Minuten zu Platz eins auf der Mittelstrecke. Dahinter absolvierten die Verdenerinnen Malyzia und Carola Vömel, beide in ihren Altersklassen in den vergangenen Jahren auf Landes- und Bundesebene erfolgreich, einen gemeinsamen Mutter-Tochter-Lauf, den Malyzia (Jahrgang 1980) knapp vor Carola (Jahrgang 1964) beendete.

Auf der Langstrecke hatte Janina Heyn keine Probleme, in 33:26 Minuten an ihren Vorjahressieg anzuknüpfen. Auf den Plätzen zwei und drei waren allerdings auch ihre stärksten Konkurrentinnen Imme Menges (TuS Sudweyhe, 34:37) und Sandra Ehlers (SC Weyhe, 34:53) deutlich schneller unterwegs als vor Jahresfrist.

Traditionell hatten auch in diesem Jahr die jüngsten Jahrgänge das Renngeschehen eröffnet. Gleich 40 Kinder, vor allem aus Brinkum, Schwarme und Sulingen, absolvierten in den U 10-Altersklassen die 1000 Meterrunde. Den Gesamtsieg feierten dabei die beiden neunjährigen Dominik Kupiec (TuS Sulingen) und Svea Schrader (FTSV Jahn Brinkum).

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