Matchwinnerin sichert SV Stuhr im Finale Landesverbandsmeisterschaft mit dem Luftgewehr

Elke Seeliger im Stechen nervenstark

Freuen sich über den Gewinn der Landesverbandsliga-Meisterschaft (v. l.): Melanie Hemmelskamp, Niklas Rahn, Annika Wiechmann, Jessica Lampe, Carsten Jung, Elke Seeliger, Nadine Riedemann und Trainer Marcus Hemmelskamp vom SV Stuhr von 1912. · Fotos (2): Taube
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Freuen sich über den Gewinn der Landesverbandsliga-Meisterschaft (v. l.): Melanie Hemmelskamp, Niklas Rahn, Annika Wiechmann, Jessica Lampe, Carsten Jung, Elke Seeliger, Nadine Riedemann und Trainer Marcus Hemmelskamp vom SV Stuhr von 1912. · Fotos (2): Taube

Stuhr - Das Luftgewehr-Team des SV Stuhr von 1912 ist neuer Mannschafts-Landesmeister. Auf der Schießsportanlage des SV Etzhorn (bei Oldenburg) entschied das Quintett von Trainer Marcus Hemmelskamp in einem spannenden Finale die Partie gegen den SV Burweg mit 3:2 für sich. Zum Matchwinner avancierte Elke Seeliger, die den Siegpunkt im Stechen errang.

Im Verlauf der Begegnung wechselte die Führung mehrfach. An Position fünf kam Niklas Rahn nach der dritten Serie auf die Siegerstraße. In sehr guter Verfassung präsentierte sich Nadine Riedemann mit 386 Ringen an Position drei. Etwas unter Normalform blieben hingegen Jessica Lampe sowie Carsten Jung. Beide mussten ihre Punkte abgeben. Bei Elke Seeliger sah’s ähnlich aus. Sie hatte vor der letzten Serie vier Ringe Rückstand auf ihren Kontrahenten Julian Stoll. Der Kaderschütze schoss am Ende 95 Ringe. Das bedeutete, die Stuhrerin brauchte mindestens eine 99er Serie, um gleichzuziehen. Da Elke Seeliger bereits zu Beginn dieser Serie eine Neun schoss, erhellten sich die Gesichter der Burweger bereits. Dies änderte sich jedoch mit jedem weiteren Schuss. Denn es folgte eine Zehn nach der anderen – und das Raunen im Publikum wurde nach jedem Schuss lauter. Bis es in großen Jubel des Stuhrer Anhangs umschlug.

Elke Seeliger hatte es tatsächlich geschafft, sich ins Stechen zu retten und so

Morgen Aufstiegskampf

zur 2. Bundesliga

die Chance auf den Final-Sieg ihres Teams offen zu halten. Nach jeweils 387 Ringen wurde dieses Stechen erst nach dem zweiten Schuss entschieden. Die Nerven von Julian Stoll hielten dem immensen Druck nicht stand. Eine Acht war die Folge. Diesen „Matchball“ nahm Elke Seeliger dankend an und sicherte mit einer Zehn die Landesmeisterschaft für ihr Team.

Der zahlreich mitgereiste Anhang des SV Stuhr von 1912 verwandelte die Schießsportanlage nun in einen Hexenkessel – und mittendrin Elke Seeliger. Etwas unterkühlt hingegen wirkte Marcus Hemmelskamp: „Ich glaube, ich war nahe an einem Kreislaufzusammenbruch“, musste sich der Coach erst einmal von der Nervenschlacht erholen.

Am morgigen Sonntag nimmt der SV Stuhr nun in Hannover am Aufstiegskampf zur 2. Bundesliga teil. „Dort sind wir klarer Außenseiter. Das ist für uns nur die Kür nach diesem tollen Wettkampf“, freut sich Hemmelskamp schon auf die neue Aufgabe seines Quintettes. · tau

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