Rehdens Trainer sauer auf den Schiedsrichter

Elfmeter oder nicht? Uzelac gerät in Rage

Kreis-Diepholz - REHDEN · Normalerweise analysiert Predrag Uzelac die Spiele sachlich und ruhig. Nach der 1:2-Niederlage gegen Hannover 96 II allerdings schäumte der Trainer des Fußball-Regionalligisten BSV Rehden vor Zorn – und fand für ihn ungewohnt scharfe und laute Worte.

„Wir hätten einen Elfmeter bekommen müssen. Ich habe meinen Spieler gefragt, er hat es mir bestätigt. Und er lügt mich auch nicht an. Es ist nicht das erste Mal, dass wir in dieser Saison von den Schiedsrichtern benachteiligt worden sind“, schimpfte Uzelac.

Stein den Anstoßes war die 70. Minute. Hannover hatte gerade zum 1:1 ausgeglichen, da fuhr Rehden einen Konter. Offensivmann Danny Arend drang in den Strafraum ein und wurde von Hannovers Innenverteidiger Jannik Löhden am Arm heruntergerissen. „Ich spüre das Ziehen und auch einen Rempler von ihm“, sagte Arend später: „Ganz klar, da kann man Elfmeter pfeifen, zumal der Schiri das ganze Spiel sehr kleinlich gepfiffen hat – und es war vielleicht die spielentscheidende Situation. Wer weiß, wie das Ding ausgeht, wenn wir gleich nach dem 1:1 wieder in Führung gehen.“ Allerdings meinte Arend auch, „dass ich vermutlich auch ein bisschen zu spektakulär gefallen bin und ich vielleicht hätte versuchen sollen, vorher etwas eher aufs Tor zu schießen. Wenn der Ball dann reingegangen wäre, hätten wir diese Diskussion jetzt nicht.“

Schiedsrichter Sven Schlickmann (30) vom SV Tungeln hatte kein Foul gesehen. Sehr zum Unmut von Uzelac. „Wie oft müssen wir denn gefoult werden, um mal einen Elfmeter zu bekommen. Das war schon in Meppen so und auch gegen Wolfsburg II. Ich kann es nicht verstehen. Ich habe das Gefühl, dass immer lieber gegen das kleine Rehden gepfiffen wird als gegen die anderen Mannschaften.“

Auch für den 46-Jährigen war die Szene der Knackpunkt des Spiels: „Wenn wir da erneut in Führung gehen, brennt vermutlich nichts mehr an. Das tut schon weh.“ Auf der anderen Seite wusste Uzelac aber auch, dass die späten Gegentore der Hannoveraner hätten verhindert werden können. „Die haben wir einfach zu billig bekommen“, knurrte der BSV-Trainer: „Dass wir uns für so einen Fight nicht belohnt haben, ist schade.“ · flü

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