Tennis-Nordwestliga: Favorit setzt beim 9:0-Erfolg erstmals Topspieler Jakub Piter ein

Einseitiges Derby: Barrien zeigt Brinkum die Grenzen auf

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Entschied als einziger Brinkumer im Nordwestliga-Derby einen Satz für sich: Jan-Dirk Wittrock.

Brinkum - Früher gab es verbale Scharmützel, viele Emotionen waren im Spiel. Doch mittlerweile verlaufen die Tennis-Derbys zwischen den Nordwestligisten FTSV Jahn Brinkum und Barrier TC schiedlich-friedlich – wohl auch, weil die Rollen ganz klar verteilt. Auch dieses Mal kam keine Spannung auf. Die Barrier besiegten den gastgebenden Nachbarn mit 9:0.

Zumindest hätten die Brinkumer einen Ehrenpunkt verdient. Jan-Dirk Wittrock war sowohl im Einzel als auch im Doppel dicht dran. Gegen Philipp Meyer spielte er aggressiv, überstand beim 4:4 einige Breakbälle gegen sich und gewann den Satz kurz darauf mit 6:4. Danach erhöhte sich jedoch seine Fehlerquote – auch, weil Meyer nun variabler spielte. Am Ende siegte der Barrier mit 6:3 und 10:4. Im Doppel ging Wittrock an der Seite von Björn Linke ebenfalls in den Matchtiebreak. Hier unterlagen die Brinkumer dem Duo Tobias Kuhlmann/Philipp Meyer mit 1:10.

In diesen beiden Partien verbuchten die Gastgeber am Sonntagvormittag ihre einzigen Satzgewinne an diesem Tag, alle anderen Spiele gingen in jeweils zwei Abschnitten an den Favoriten.

Spielte erstmals in dieser Saison an Position eins: Barriens Jakub Piter (Bild), der gegen Thorben Gruner in zwei Sätzen gewann.

„Damit hatten wir aber gerechnet. Schließlich hat der BTC erstmals in dieser Saison Jakub Piter an Position eins eingesetzt“, erklärte Jahn-Kapitän Thorben Gruner. Gegen den Polen überraschte der Brinkumer zunächst. Dank einiger Winner lag er nach kurzer Zeit mit 4:1 vorne. Doch dann stellte Piter um, reduzierte seine Fehlerquote und setzte auf sichere, lange Grundlinienschläge. So gelang es ihm, die Partie noch zu drehen (6:4, 6:1).

Mit dem gleichen Ergebnis siegte Florian Dill über Sören Rudeck. Dabei führte der Brinkumer mit 4:3, doch in der Folge konnte Dill immer mehr seinen Paradeschlag, die Vorhand, einbringen und sich absetzen. Ungefährdet behauptete sich auch Lennart Stegemann gegen Ronald Bartsch, der nicht zu seiner Form der vergangenen Wochen fand.

Deutlich fielen auch die Ergebnisse an den Positionen zwei und drei aus. Tobias Kuhlmann gelang gegen Björn Linke ein Start nach Maß (3:0), ehe der Brinkumer auf 2:3 herankam. Das war aber nur ein kurzes Strohfeuer (6:2). Im zweiten Satz wiederholte sich der Spielverlauf. Danach zog Tobias Killer gegen den Rekord-Bezirksmeister Florian Hartje den Kürzeren – mal wieder.

„Auf Sand ist das leider immer eine klare Angelegenheit zwischen den beiden“, resümierte Gruner nach dem 2:6, 1:6 seines Teamkameraden.

Auch im Doppel musste Killer seinem langjährigen Widersacher den Vortritt lassen. In einem hochklassigen Duell mit vielen Netzattacken und Winnern siegte das Duo Piter/Hartje mit 6:4 und 7:6 über Gruner/Killer.

„Durch den Einsatz von Jakub Piter haben wir zwar mit einem Sieg gerechnet, aber nicht mit einem 9:0. Alles ist super gelaufen“, freute sich BTC-Kapitän Florian Hartje. „Jetzt wollen wir am letzten Spieltag gegen unseren Verfolger TV Süd gewinnen und damit Platz zwei sichern“, kündigte er an. - te

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