Geestlauf: Wittmershaus lässt Sebrantke keine Chance

Einsames Solo statt packendem Duell

Kreis-Diepholz - FAHRENHORST (el) · Beim 9. Geestlauf des LC Hansa Stuhr trafen mit Horst Wittmershaus (SC Weyhe) und Oliver Sebrantke (LC Hansa Stuhr) erstmals die schnellsten Langstreckler aus dem Kreisgebiet aufeinander. Ein echtes Duell entstand daraus allerdings nicht. In 1:17:49 Stunden sicherte sich Wittmershaus ganz überlegen mit über zwei Minuten Vorsprung auf Sebrantke den Sieg im Halbmarathon. Ähnlich unangefochten gewann Birgit Niemann-Scheffel in 1:39:48 Stunden bei den Frauen.

Als auf dem Fahrenhorster Sportplatz um Punkt zehn Uhr der gemeinsame Start zu den Läufen über zehn und 21,1 Kilometer erfolgte, übernahmen Wittmershaus und Sebrantke zunächst noch in Sichtweite der Zuschauer gemeinsam die Führung. Doch im Gelände machte Wittmershaus sich bald auf und davon. Bei Kilometer fünf betrug der Vorsprung bereits mehrere hundert Meter, ohne dass Sebrantke dagegen hielt. „Drei Marathons in so kurzer Zeit, das rächt sich“, wertete Wittmershaus die fehlende Gegenwehr seines Kontrahenten, der wiederum befand: „Horst ist der bessere Läufer.“ Was für diesen Wettkampf ohne jeden Zweifel stimmte.

nNiemann-Scheffel

nKlasse für sich

Bei den Frauen unterstrich Birgit Niemann-Scheffel ihre derzeit starke Form. Erst vor einer Woche hatte die Stuhrerin beim Oldenburger Citylauf in 41:40 Minuten eine sehr gute Leistung gezeigt.

Mit fast zwei Minuten Vorsprung setzte sich Niemann-Scheffel gegen die Zweiplatzierte Thanh-Hue Huynh (TC Bremen) durch.

Über die Hälfte der über 180 Teilnehmer entschieden sich in Fahrenhorst für das Rennen über zehn Kilometer. Torsten Naue von der LG Bremen Nord wurde dabei in 37:10 Minuten seiner Favoritenrolle gerecht. Platz zwei sicherte sich Tri-Wolf Mario Lawendel. Unerwartet dagegen der Rennverlauf bei den Frauen: Bei Kilometer sieben kam die bis dahin führende Sonja Rikken vom Kurs ab, nachdem offensichtlich Motorcrossfahrer die Streckenmarkierungen teils unkenntlich gemacht hatten. Die Bremerin lief etliche Meter zu viel und konnte den dadurch entstandenen Rückstand nicht mehr aufholen. „Ich denke, ohne den Umweg hätte Sonja gewonnen“, erklärte die am Ende in guten 41:58 Minuten siegreiche Wenke Schauer (TuS Huchting).

In den Schüler- und Jugendklassen sammelten die polnischen Nachwuchsläufer von Stuhrs Partnergemeinde Ostrzeszow gleich drei erste Plätze. Sehr gute Ergebnisse erzielten allerdings auch Natascha und Franziska Schröder. Die Geschwister gewannen bei der B-Jugend und den A-Schülerinnen, diesmal noch für den TV Sottrum. Ab kommenden Jahr werden beide Lauftalente für den FTSV Jahn Brinkum starten.

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