Startnummer 35: Leichtathletinnen von Hansa-Brinkum-Asendorf

Leichtathletinnen von Hansa-Brinkum-Asendorf

Zehn tolle Talente auf einem tollen Foto: Die Athletinnen der Startgemeinschaft Hansa-Brinkum-Asendorf gewannen Silber bei den DMM-Landesmeisterschaften.

Brinkum/Asendorf - Von Christiane Golenia. Man nehme: Zehn Leichtathletinnen, die ihren Sport nicht nur als Individualsport verstehen, und schicke sie als Team zu Landesmeisterschaften. Heraus kommt: Jede Menge Frauenpower, ein stimmungsvolles Miteinander von talentierten jungen und erfahrenen älteren Athletinnen sowie die Bestätigung: Wir sind in Niedersachsen Spitze! So geschehen in Lingen bei den DMM-Landesmeisterschaften. Als Startgemeinschaft Hansa-Brinkum-Asendorf holten sich die Frauen vom FTSV Jahn Brinkum sowie vom TSV Asendorf im September Silber.

Die Vorbereitungen auf die DMM-Meisterschaften begannen früh und waren für Yasmin Homeyer nicht ganz einfach. Sechs Einzeldisziplinen sind im Rahmen dieses Wettbewerbes zur Deutschen Mannschaftsmeisterschaft zweifach zu besetzen, hinzu kommt die Sprintstaffel. „Wir trainieren in unterschiedlichen Gruppen, es musste abgestimmt werden, wer welche Disziplinen macht und wie wir zum Wettkampf kommen, denn nicht alle haben schon einen Führerschein.“ Die Athletinnen organisierten sich. Die Disziplinen wurden nach Leistung und Vorlieben besetzt. Dass sich der Aufwand lohnt, hatte Yasmin Homeyer bereits bei der Premiere vor zwei Jahren erlebt: Denn im Wettkampf entwickelt sich ein ganz besonderer Teamgeist. „Stimmung und gegenseitiges Coaching waren in unserem Team wieder großartig. Jede hat der anderen geholfen und Tipps gegeben und bei Rückschlägen getröstet und mit Einklatschen etwa beim Weitsprung unterstützt.“ Das galt gleichermaßen für die beiden Youngster Fenja Schäfer und Denise Jaschinski (Jahrgang 2002) als auch für Jennifer Meyer (Jahrgang 1985) als Älteste.

Und dann lief alles auch noch viel besser als 2014. Die Brinkumerinnen Marie Bauer, Celina Bentrup, Jasmina Bier, Yasmin Homeyer, Denise Jaschinski, Saskia Krensellack, Jennifer Meyer, Fenja Schäfer und Tabea Stief sowie die Asendorferin Christin Bormann lagen nach den Einzeldisziplinen mit ihren Leistungen über 100 Meter, 800 Meter, im Hoch- und Weitsprung sowie im Kugelstoß und Diskuswurf sicher auf Goldkurs. Eigentlich musste der Staffelstab bei dem abschließenden 4x100 Rennen von der schnelleren ersten Staffel nur noch sicher ins Ziel gebracht werden. Und eben dies misslang. Der Staffelstab ging verloren. Die zweite Besetzung rettete schließlich den zweiten Platz mit insgesamt 7023 Punkten hinter dem TuS Wunstorf (7038 Punkten).

„Im ersten Moment waren wir enttäuscht“, berichtet Homeyer, „im zweiten Moment waren wir jedoch froh über eine so tolle Platzierung. Und der Motivationsschub und die Kampfansage für das nächste Jahr ist aus diesem Ereignis ganz von selbst entstanden. Wir wollen im nächsten Jahr gewinnen!“

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