Gegen Habenhausen muss Brinkum an die Grenzen gehen

Eine Frage des Willens

90 Minuten volle Konzentration und Einsatzbereitschaft sind von Nico Dörgeloh (links) und dem Brinkumer SV gefordert.

Kreis-Diepholz - BRINKUM (dsc) · Dass der Brinkumer SV mal ein schlechteres Spiel abliefert, ist angesichts des jungen Durchschnittsalters nachzuvollziehen.

Allerdings sollte die Einstellung stimmen, und an der haperte es beim zurückliegenden 2:2-Unentschieden gegen den TuS Schwachhausen doch gewaltig. „Mal eben im Vorbeigehen gewinnen, das können wir uns von der Backe schmieren“, weiß Brinkum-Coach Florian Leschnik und fordert vor dem Heimspiel gegen den Habenhauser FV (Sonntag, 14 Uhr) ein ganz anderes Auftreten.

„Ab der 75. Minute ging es ja, da war der Wille zu erkennen. Aber vorher ließ das Spiel doch sehr zu wünschen übrig“, sagt Leschnik. Zwar müsse man seinem Team auch mal ein schlechtes Spiel zugestehen. „Die Mannschaft ist sehr jung, und es war mit den ganzen Begleitumständen (Neuaufbau der Mannschaft, Trainerwechsel, Zustand der Plätze, Anmerkung d. Red.) eine lange Saison. Von daher ist es verständlich, wenn der Akku mal leer ist“, erklärt der Brinkumer Coach, schränkt aber zugleich ein: „Aber dann muss man wenigstens alles geben oder es zumindest versuchen.“

Angesichts der Platz- und Witterungsverhältnisse bleibt den Brinkumern auch nichts anderes übrig, als über den Kampf ins Spiel zu finden. Zumal es gegen den Habenhauser FV das einzig probate Mittel sein wird. „Es ist eine unangenehme, weil körperlich sehr robuste Mannschaft“, sagt Leschnik, dessen Team das Hinspiel mit 2:1 gewonnen hatte und dabei jene Tugenden in die Waagschale warf, die es nun wiederzufinden gilt. Wirklich ansehnlich war das Spiel indes nicht, und auch diesmal „wird es nichts für Fußball-Ästheten“, vermutet der Brinkumer Coach, der sicher auf Luca Schierenbeck (Knieverletzung) verzichten muss. Hinter Marc Rässler, Ugur Saatci, Andreas Liebhard und Kevin Müller steht ein kleines Fragezeichen. „Aber für gewöhnlich geschehen in der Nacht vor einem Spiel noch wundersame Dinge und die Spieler sind dann doch fit“, schmunzelt Leschnik. Der Wille, unbedingt spielen zu wollen, scheint jedenfalls vorhanden. Bleibt nur abzuwarten, ob der Wille im Spiel auch vorhanden ist.

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