HSG Barnstorf/Diepholz morgen Favorit gegen Bützfleth/Drochtersen

Eine Frage der Courage

Linksaußen Finn Richter (beim Wurf) und die HSG Barnstorf/Diepholz wollen Bützfleth morgen die erste Niederlage beibringen. ·

Barnstorf - Das 24:24 in Sandkrug, es sitzt Heiner Thiemann immer noch quer im Hals. „Das war ein dickes Ding“, sagt der Trainer der HSG Barnstorf/Diepholz. Den bisher einzigen Punktverlust in der Handball-Oberliga kann er nur schwer verdauen.

Statt die 12:9-Führung konsequent auszubauen, stand es zur Pause plötzlich nur noch 12:11 im Duell der Drittliga-Absteiger – trotz doppelter Überzahl für Barnstorf. Die Tabellenführung am Ende verpasst, das gute Gefühl vorerst dahin. Es soll wieder Einzug halten im Heimspiel gegen die HSG Bützfleth/Drochtersen morgen um 17.30 Uhr.

Dank Arbeitskollege Dag Rieken, Coach beim Ligakonkurrenten TV Neerstedt, sind die mit 4:0 Punkten in die Saison gestarteten Bützflether für Heiner Thiemann kein unbeschriebenes Blatt: „Er hat mir viele Informationen gegeben.“ So weiß Thiemann nun, dass er ein wachsames Auge auf Andreas Del im linken und Marcin Waryas im rechten Rückraum werfen muss. Auch in der Mitte verfügt der Aufsteiger in Person von Morten Christensen über starkes Oberliga-Niveau. Gründe, die Gäste zu unterschätzen, sieht Heiner Thiemann schlichtweg nicht: „Das wäre auch gefährlich.“ Trotzdem sieht er sein Team als „deutlichen Favoriten. Ich erwarte eine couragierte Leistung von uns.“

Von Denis Maksimovich und Nils Mosel wird er diese vermutlich einfordern können. Beide befinden sich auf dem Weg der Besserung. Ulf Grädtke hingegen bleibt nach seiner Knie-OP das Sorgenkind. Saulius Liutikas hat sich im Training den Daumen geprellt, sein Einsatz ist fraglich.

Der Litauer musste die Übungen am Mittwochabend abbrechen, als Thiemann die „schnelle Mitte“ und den erweiterten Gegenstoß trainieren ließ. Eine Siebenmeter-Nachhilfe ist nicht überliefert, obwohl die Strafwürfe in Sandkrug das zweite große Problem neben der Überzahlschwäche waren. „Es werden die gleichen Schützen antreten“, kündigt Thiemann an. Sein Team hat die Chance zur Rehabilitation. Herschenken wird die HSG diese Möglichkeit nach den jüngsten Erfahrungen sicher nicht. · ahe

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