Cristian Bauer-Nasui hilft Wagenfeld mit vielen Toren und bei der Integration der Neuen

„Ein Top-Typ und Teamplayer“

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Wichtiger Mann für Wagenfeld: Cristian Bauer-Nasui. ·

Wagenfeld - Von Malte RehnertCristian Nasui war „schon ein bisschen überrascht“. Während seiner Flitterwochen auf Jamaika („Dort ist es wie im Paradies“) schaute der 25-Jährige zwischendurch mal ins Internet und sah, dass sein TuS Wagenfeld sowohl in Drakenburg (2:0) als auch gegen Heiligenfelde (1:0) gewonnen hatte.

„Da haben die Jungs gezeigt, dass es auch ohne mich geht“, schmunzelt Nasui, der seit seiner Hochzeit im November Bauer-Nasui heißt. Seit vergangenen Donnerstag ist der rumänische Offensivmann wieder da – und zeigte am Sonntag gleich, wie wichtig er für den Fußball-Bezirksligisten ist. Beim souveränen 3:0 in Wietzen traf er doppelt. Mit nun 14 Saisontoren ist er mit Abstand Wagenfelds bester Schütze.

TuS-Coach Torge Sprado schätzt Nasui aber nicht nur wegen seiner fußballerischen Qualitäten und „seiner Power“, sondern „auch menschlich. Er ist ein Top-Typ, ein Teamplayer. Auf ihn kann man sich verlassen. Er ist ruhiger geworden, übernimmt inzwischen auch Verantwortung und macht sich Gedanken über die Mannschaft.“

Bestes Beispiel: In der Winterpause ließ Nasui seine Kontakte in die Heimat spielen, vermittelte Wagenfeld seinen Landsmann Alexandru-Sorin Nistor, mit dem er früher mal zusammenspielte. Und der wiederum sorgte dafür, dass auch noch der gebürtige Moldawier Roman Esanu zum TuS kam. Zwei Verpflichtungen, die einschlugen. Nistor überzeugt als Linksverteidiger, Esanu im 4:2:3:1-System als einzige Spitze. Nasui rückte deshalb aus der vordersten Front eine Position zurück. „Das klappt gut“, findet der 25-Jährige, der den beiden Neuzugängen natürlich auch bei der Integration hilft: „Ich übersetze Briefe. Oder wir gehen in Diepholz oder Wagenfeld mal zusammen einen Kaffee trinken.“

Ob das Trio auch in der kommenden Saison für den TuS spielt, ist allerdings noch offen. Nasui hat zwar schon zugesagt – und Sprado lobt das als „gutes Signal an alle anderen“. Die Bedingung aber: Wagenfeld muss in der Bezirksliga bleiben. Die Aussichten darauf sind momentan recht gut. Mit vier Zu-Null-Siegen in Folge hat sich der Club bis auf Rang zehn hochgearbeitet, der Abstand auf den Relegationsrang beträgt bereits sieben Punkte. „Ich bin ganz optimistisch, dass wir es schaffen“, urteilt Nasui, fügt aber mahnend an: „Die Sache ist noch nicht gegessen. Drei Siege werden wir wohl noch brauchen.“ Mit der aktuellen Form von Nasui und seinen Teamkollegen dürfte das zu packen sein.

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