Brinkum tritt morgen in Blumenthal an / Boure Toure drängt wieder in die Startelf

„Eigentlich müssen wir die schlagen“

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Brinkums Torjäger Dennis Krefta hat seine Krankheit überwunden und steht wieder zur Verfügung. ·

Brinkum - Trainer Frank Thinius schaut noch immer zufrieden auf das Prestige-Duell „seines“ Brinkumer SV gegen den Bremen-Liga- Kontrahenten Bremer SV zurück.

Nicht nur, weil der Tabellenvierte mit dem 2:2 gut leben kann, sondern mehr noch, da die Brinkumer die Partie „überlebt haben und alle gesund und vollzählig vom Platz gekommen sind“, merkte Thinius an. Denn bei der letzten Heimbegegnung mit dem Bremer SV hatten nur acht Brinkumer Spieler den Schlusspfiff auf dem Rasen vernommen. Drei sahen vorher die Rote Karte, doch dieses Mal hatten sie sich nicht provozieren lassen. Und obwohl Brinkum zweimal die Führung nicht halten konnte, findet Thinius vor dem morgigen Spiel beim Blumenthaler SV (15.00 Uhr): „Wir haben jetzt wieder in die Spur zurück gefunden.“

Denn noch vor kurzem hatten sich seine Kicker schwer getan, den Schwung nach dem 6:1-Kantersieg gegen die dritte Mannschaft von Werder Bremen zu bestätigen und holten sich stattdessen postwendend eine Niederlage gegen den SV Grohn ab. Gegen den TuS Schwachhausen gewannen sie danach und bewiesen nun gegen den Spitzenreiter, den Bremer SV, dass sie keine Angst vor großen Namen haben – und immer dann besonders gut sind, wenn sie überhaupt nichts zu verlieren haben. Das heißt für die Partie gegen den Tabellensiebten aus Blumenthal jedoch, „dass es schwer wird“, meint Thinius, „denn das sind Gegner, die wir eigentlich schlagen müssen.“ Leicht fiel ihnen das bisher nicht, und die Gastgeber haben gegen Brinkum noch einen besonderen Anreiz, sich unbedingt die drei Punkte zu schnappen, weiß Thinius: „Blumenthal will auf jeden Fall beim Hallencup dabei sein. Dafür geben sie alles.“

Nur die besten acht Teams der Bremen-Liga (Stichtag 17. November) qualifizieren sich für einen öffentlichkeitswirksamen Auftritt in der ÖVB-Arena am 23. Dezember. Die Brinkumer sind fest dabei, doch zu verschenken haben sie auch nichts: „Wir wollen jetzt eine kleine Serie starten“, hofft der Trainer, „es wird ein schönes Spiel auf Augenhöhe.“ Und eines, bei dem Thinius personell die Qual der Wahl hat, er kann sogar wieder auf den lange verletzten Inouss Boure-Toure zurückgreifen. „Wir wollen die Leistungen bestätigen“, kündigt Thinius an, „und die nächste Bauchlandung auf jeden Fall vermeiden.“ · phi

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