Bremen-Ligist kontrolliert Spiel in Geestemünde, vergibt Chancen – und verliert in Überzahl

Nur Effizienz ist Melchiorshauser Manko

Auch Yannick Chwolka vergab gestern gute Möglichkeiten für den TSV Melchiorshausen. - Foto: Krüger

Melchiorshausen - Es sollte einfach nicht sein für den TSV Melchiorshausen: Der Bremen-Ligist zeigte gestern Vormittag trotz ungewohnt früher Anstoßzeit auf dem Kunstrasenplatz des ESC Geestemünde einen starken Auftritt, verlor aber mit 0:1 (0:1). „Ich habe von uns eine gute Spielanlage gesehen, wir haben fast alles richtig gemacht, aber uns fehlte einfach das nötige Quäntchen Glück“, bilanzierte TSV-Trainer Wilco Freund.

Geestemündes Top-Torjäger Tim Grundmann hatte nach zehn Minuten den ersten Warnschuss abgegeben, der Ball rauschte aber hauchdünn drüber. Ähnlich knapp über den Querbalken zielte Gäste-Kapitän Matthias Kastens nach schöner Kombination über Yannick Chwolka und Jason Traemann (14.). Wenig später gerieten die Blau-Weißen durch einen Schuss von Flemming Sager in Rückstand (18.). „Eine unglückliche Szene hat das Spiel entschieden“, meinte Freund in Erinnerung an Nils Kaiser, „der eigentlich alles richtig gemacht hat“. Bei einem Querpass war Kaiser herausgerückt, um den Ball abzufangen, rutschte aber aus und machte so den Weg zum Angriff frei.

Die erste Chance zum Ausgleich vergab Julian Michel mit einem 25-Meter-Freistoß knapp am rechten Pfosten vorbei (23.). Lars Behrens hatte ebenfalls das 1:1 auf dem Fuß, doch ein Geestemünder sprang noch vor den Ball (29.). Die nächste Gelegenheit vergab Richy Rabba, der ESC-Schlussmann Hannes Krüger zur Glanzparade zwang (33.). Bis zur Pause fehlten Chwolka und Traemann nochmals das Fortune im Abschluss. „Eigentlich hatten wir das Spiel im Griff“, brachte es Freund auf den Punkt.

Nach dem Seitenwechsel hätte Grundmann das 2:0 machen müssen, er schoss aber aus drei Metern am leeren Tor vorbei (54.). 20 Minuten vor Schluss zielte Grundmann von der Strafraumkante nur um Zentimeter vorbei, ehe die Platzherren plötzlich nur noch zu zehnt auf dem Platz standen: Yannick Chwolka hatte Florian Beck gefoult und dafür Gelb gesehen – doch das Opfer holte zur Tätlichkeit aus und sah die Rote Karte (76.). „Das war eine klare Sache – er hat Yannick umgestoßen“, schilderte Freund.

Die Überzahl konnte Melchiorshausen trotz sechsminütiger Nachspielzeit aber nicht nutzen – obwohl der TSV-Coach in Person von Jan-Philip Brünings noch einen dritten Stürmer eingewechselt hatte. Sekunden vor dem Abpfiff köpfte Yannick Chwolka an die Latte. - ck

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