Morgen geht es in Dortmund auch um das EM-Ticket

Eckhardt mit 20 Schritten zum DM-Titel?

Neele Eckhardt beim Anlauf zum Dreisprung.
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Ihren letzten Wettkampf bestritt Neele Eckhardt Ende Januar in Karlsruhe.

Hannover – Im Training tastet sich Neele Eckhardt immer auf ihre Wettkampfgröße von 20 Schritten bis zum Balken heran. „Am Montag haben wir es bei der letzten Technikeinheit mit 16 Schritten probiert. Das hat ganz gut geklappt“, meinte die Dreispringerin der LG Göttingen, die in Hannover wohnt und trainiert, ihre Anfänge aber beim TSV Asendorf hatte.

Gut klappen soll es auch am Samstag ab 17.30 Uhr in der Dortmunder Helmut-Körnig-Halle. Dann treffen sich die derzeit besten Leichtathleten zu den Deutschen Meisterschaften in der Halle. Und für Eckhardt steht einiges auf dem Spiel, denn die 28-jährige Bundeskader-Athletin möchte gern ihren Titel aus dem Vorjahr (in Leipzig sprang sie 14,09 Meter) verteidigen. Aber Dortmund ist auch die Qualifikation für die Hallen-Europameisterschaften vom 4. bis 7. März im polnischen Torun.

Doch zurück nach Dortmund: Mit 13,73 Metern wird Eckhardt da mit der besten Vorleistung gelistet und geht damit als Favoritin an den Start. „Ich möchte meinen Titel natürlich verteidigen und freue mich schon auf den Wettkampf. In dieser Saison hatte ich bisher ja noch nicht so viele Wettkampf-Gelegenheiten“, meinte Eckhardt, die ihren letzten Auftritt Ende Januar in Karlsruhe hatte, wo sie auf dem vierten Platz in einem internationalen Feld gelandet war.

Neben dem Titel wünscht sich die ehemalige Athletin von Asendorfs Trainerin Ute Schröder aber auch eine passable Weite: „Die 14 Meter möchte ich in Dortmund schon gern knacken.“ Das sollte sie auch, wenn es mit den Europameisterschaften im März etwas werden soll.

Veranstalter setzt Norm hoch an

Die Veranstalter haben die Norm mit 14,30 Metern extrem hoch angesetzt. „Vielleicht auch deshalb, damit in der Corona-Krise nicht so viele Leute nach Polen kommen“, vermutet Eckhardt.

14,30 Meter sind ein echtes „Brett“, denn die Titelverteidigerin hat eine Hallenbestweite von 14,17 Metern (gesprungen 2020 in Düsseldorf) zu Buche stehen. Eckhardt müsste auf ihre Bestweite also noch 13 Zentimeter draufpacken. „14,30 ist in diesem Jahr noch gar keine Athletin aus Europa gesprungen. Nach Rückfrage bei meinem Trainer Frank Reinhardt denke ich, dass auch eine geringere Weite langen könnte. 14 Meter sollten es aber schon sein.“

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