TSV Melchiorshausen bei TS Woltmershausen zu Gast / Kaiser und Michel wieder zurück

Ein Duell auf Augenhöhe

Eng am Mann: Melchiorshausens Defensivspieler Nils Kaiser (hinten) ist wieder zurück im Team. - Foto: Flügge
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Eng am Mann: Melchiorshausens Defensivspieler Nils Kaiser (hinten) ist wieder zurück im Team.

Melchiorshausen - Am Dienstagabend saßen der Vorstand des TSV Melchiorshausen und Trainer Lars Behrens noch einmal zusammen, um den Rassismus-Eklat, der sich beim jüngsten Heimspiel gegen OT Bremen (1:0) ereignet hatte, final zu besprechen.

„Wir haben die Geschichte thematisiert, die betreffende Person weiß jetzt Bescheid, und ich glaube nicht, dass einer meiner Spieler irgendwelche nachhaltigen Probleme davongetragen hat“, sagt Trainer Lars Behrens. Damit sei der Vorfall jetzt beendet, „und wir wollen uns wieder aufs Fußballspielen konzentrieren. Der Fußball darf jetzt nicht in den Hintergrund rücken“, fordert Behrens vor dem Auswärtsspiel in der Bremer Fußball-Landesliga am Samstag (14.00 Uhr) bei der TS Woltmershausen.

Der jüngste Sieg hat Melchiorshausen richtig gutgetan, wie es Behrens formuliert, denn nach der 0:7-Klatsche gegen Borgfeld in der Vorwoche waren einige Köpfe doch schon etwas runtergegangen. So aber steht die Mannschaft mit sechs Zählern nach drei Spielen als Siebter ordentlich da. „Wir wollen jetzt aber nachlegen“, meint Behrens, „das wäre ganz wichtig. Wir wären mit einem Sieg oben dran. Und es wäre ein Signal für die Mannschaft, dass sie an ihre Qualität glauben kann.“

Kein einfaches, aber ein durchaus mögliches Unterfangen. Denn der 38-Jährige sieht Woltmershausen mit seiner Truppe auf Augenhöhe. „Und daher würde ich in dieser Partie auch keinen Favoriten sehen“, erklärt Behrens: „Beide Mannschaften haben ihre Qualitäten.“

Rückkehrer stärken Defensive

Gut für Melchiorshausen, dass es personell wieder besser aussieht. Julian Michel und Nils Kaiser sind zurück, „was ganz wichtig für unsere Defensive ist“, weiß der TSV-Coach. Zudem hat sich die Knöchelverletzung, die sich Siegtorschütze Felix Cohrs am vergangenen Spieltag zugezogen hatte, als nicht so schwerwiegend herausgestellt. „Er kann im Mittelfeld spielen“, freut sich Behrens. Fehlen werden noch der gesperrte Jason Traemann und Tim Cohrs (privat verhindert).

Die Marschroute des Trainers ist klar definiert. „Wir müssen diszipliniert spielen, versuchen, immer kompakt zu stehen. Wir müssen immer da sein, wo der Ball ist, die Räume eng machen, um dem Gegner das Leben schwer zu machen“, macht der ehemalige TSV-Goalgetter deutlich. Das erfordere natürlich über 90 Minuten eine hohe Laufbereitschaft und Zweikampfstärke.

flü

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