Melchiorshausen fertigt Blumenthal mit 6:0 ab und bleibt Siebter

Dreierpacker Kevin Nienstermann dankt Dreifach-Vorbereiter Sabbar

Maßarbeit: Melchiorshausens Abdessamad Sabbar traf platziert zum 1:0 und bereitete drei weitere Treffer beim 6:0 gegen Blumenthal präzise vor. Foto: Diekmann

Melchiorshausen – Mission erfüllt! Nach dem 6:0 (3:0)-Heimsieg über die DJK Blumenthal sind die Fußballer des TSV Melchiorshausen seit Samstag nicht mehr vom siebten Tabellenplatz der Landesliga Bremen zu verdrängen. „Diese Position war auch das Ziel, das die Jungs in der Winterpause ausgegeben hatten – und ich denke, es ist auch ein Erfolg“, urteilte TSV-Trainer Lars Behrens nach der Partie, die sogar „ein, zwei, drei Tore“ deutlicher hätte ausfallen können.

Doch zu Beginn taten sich die Platzherren schwer. „Wir wollten den Gegner bei Ballbesitz früh unter Druck setzen, aber das ist uns zuerst nicht so gut gelungen“, verdeutlichte Behrens. Dann aber entschädigten ihn „schön herausgespielte Tore“ – das erste davon durch Abdessamad Sabbar per 14-Meter-Volley-Kracher in den Knick (28.). Eingeleitet hatte dieses 1:0 Dominik Resow mit einem langen Einwurf, den Lucas Kracke per Kopf verlängerte. Auch beim 2:0 stand Kracke Pate, denn er holte einen unstrittigen Foulelfmeter heraus, den Ole Westerhold humorlos verwandelte (37.). Keine zwei Minuten später bediente Sabbar Kevin Nienstermann zu dessen 3:0 im Nachschuss – den ersten Versuch hatte Blumenthals Keeper Murat Sener noch abgewehrt. Vorbereiter Sabbar belohnte sich damit vorzeitig für seinen starken Auftritt. „In der Offensive war ,Abdu’ unser Auffälligster“, lobte Behrens den Mann, der vor der Pause im Melchiorshauser 4-3-3-System ganz rechts in der Dreier-Sturmreihe spielte. Im zweiten Durchgang rückte er ins rechte Mittelfeld, weil Behrens auf ein 4-4-2 umstellte. „Wir hatten einfach mal ein 4-3-3 ausprobiert, aber da fehlten uns die Anspielstationen im Mittelfeld“, begründete der TSV-Coach die neue Marschroute.

In dieser Formation dauerte es allerdings bis zur 78. Minute, ehe die Gastgeber erneut jubeln durften: Jan-Phillip Brünings drückte eine Linkshereingabe von Resow zum 4:0 über die Linie. Dann servierte wieder Sabbar – und legte Nienstermann von rechts sein zweites Tor auf (84.). Auch am 5:0 war das Duo beteiligt: Chris Plate leitete die Kombination ein und fand mit seinem Pass Sabbar. Der legte quer auf Nienstermann – und dessen 16-Meter-Schuss passte zum 6:0 (89.).

Zuvor hätte Brünings allein noch dreimal treffen können, doch zunächst zielte er aus fünf Metern drüber, dann scheiterte er mit zwei Alleingängen an Torwart Sener. „Insgesamt sind wir aber nach einer kompakten Teamleistung zufrieden“, resümierte Behrens.  ck

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