Dreierpack, Zusage beim TSV Wetschen – und beste Aussichten auf Wettgewinn

Andre Krause und sein perfektes Wochenende

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Andre Krause ist Führungsspieler beim TSV Wetschen – und jetzt auch noch ein treffsicherer Schütze.

Wetschen - Es läuft wieder beim TSV Wetschen – und es läuft vor allem bei Andre Krause. Ein mickriges Törchen hatte der Mittelfeldmann des Fußball-Bezirksligisten in der bisherigen Saison zustande gebracht. Nun ist der Knoten beim 28-Jährigen und seinem Team geplatzt: 6:0 beim Tabellenvorletzten SV Scharrel, erster Sieg im Jahr 2015 – und Krause war daran mit drei Treffern maßgeblich beteiligt. Der älteste Spieler beim TSV steuert mit dem Spitzenreiter nun wieder souverän auf Meister- und Aufstiegskurs. Und er hat nun plötzlich beste Aussichten, eine kleine Wette mit seinen Freunden zu gewinnen.

Mit seinen ehemaligen Wetscher Mitspielern Marcell Katt (sein Nachbar in Rahden) und Pascal Kropp, inzwischen beide für den SSV Preußisch Ströhen in der westfälischen Kreisliga A am Ball, gibt es da so eine Vereinbarung. „Wir haben gewettet. Wer in dieser Saison die wenigsten Tore schießt, muss einen ausgeben“, verrät Krause mit einem Schmunzeln. Der Verlierer zahlt aber nicht nur ein Bierchen, sondern den ganzen Abend in der Kneipe „Speukenkieker“ in Preußisch Ströhen. Das kann teuer werden... Krause hat mit seinen nun vier Saisontreffern inzwischen jedoch berechtigte Hoffnung, nicht blechen zu müssen: „Die anderen beiden haben erst drei Tore.“

Bei all dem Jux verliert Krause allerdings nicht die sportlichen Ziele aus den Augen: „Die Meisterschaft ist das Wichtigste, das hat absolute Priorität.“ Und Wetschen hat in Scharrel die Kurve gekriegt, die Durststrecke ist beendet. Nach vier erfolglosen Anläufen (erst drei Niederlagen, dann ein Remis) gelang der erste „Dreier“ im Kalenderjahr. Mit Andre Krause im offensiven statt – wie gewohnt – defensiven Mittelfeld. Die Position gefällt ihm ziemlich gut: „Da habe ich alle Freiheiten, kann mehr nach vorne machen.“ Und Tore schießen, beziehungsweise köpfen. Erst verwertete er per Fuß einen Abpraller, später war er dann noch zwei Mal mit dem Schädel zur Stelle. „Ich stand drei Mal goldrichtig“, meint Krause bescheiden. Dass er so erfolgreich war, lag aber sicher auch daran, dass er besonders heiß in die Partie gegangen war: „Ich habe vorher meine Zusage für die kommende Saison gegeben und war sozusagen doppelt motiviert.“

Krause spielt auch 2015/2016 definitiv in Wetschen – und dann wohl in der Landesliga. Sieben Punkte beträgt aktuell der Vorsprung auf die Verfolger Steimbke und FC Sulingen. „Ich denke, es wird ‘was

Sohn Elio hat

inzwischen Verständnis

mit der Meisterschaft“, sagt Krause, der die höhere Spielklasse noch aus seiner Zeit bei der SG Diepholz kennt. Wegen seiner Erfahrung ist der Industriekaufmann beim TSV Wetschen ein enorm wichtiger Mann. Gemeinsam mit Nils Unger (27) führt er das junge Team von Trainer Thomas Otte.

Und seit geraumer Zeit ist Krause dabei verletzungsfrei – ganz wichtig für den Mittelfeldmann, der sich schon zwei Mal das Kreuzband im linken Knie gerissen hat. „In dieser Saison habe ich überhaupt keine Beschwerden“, erklärt er. Ein kleines Problem taucht ab und zu dann aber doch auf. Wenn er seinem zweijährigen Sohn Elio zu erklären versucht, dass er keine Zeit zum Spielen hat und zum Fußball muss. „Mittlerweile“, sagt Krause und lacht, „kann er ganz gut verstehen, dass ich dienstags, donnerstags und am Wochenende mal nicht da bin“.

mr

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