Christoph Albers beim TuS Kirchdorf fest verwurzelt / Tor-Wettstreit mit Bruder Henrik

Der Dreierpack des treuen Kapitäns

Drei Tore gegen den FC Sulingen II, insgesamt bereits 17 in der laufenden Saison: Kirchdorfs Kapitän Christoph Albers (vorn).
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Drei Tore gegen den FC Sulingen II, insgesamt bereits 17 in der laufenden Saison: Kirchdorfs Kapitän Christoph Albers (vorn).

Kirchdorf - Von Arne FlüggeWenn Christoph Albers darauf angesprochen wird, wie lange er eigentlich schon für den TuS Kirchdorf spielt, entgleitet ihm ein schmunzelndes „eigentlich immer“.

Nur einmal, für kurze Zeit, spielte er mal in der Jugend für den TuS Sulingen. Ansonsten ist der 24-jährige Landwirt fest mit seinem Heimatort verwachsen. „Daran gibt es nichts zu rütteln“, sagt Albers, „und ich glaube auch nicht, dass ich mal weggehen werde. Dann müsste hier schon alles zusammenbrechen.“

Denn Albers mag den dörflichen Gemeinschaftssinn, der in Kirchdorf herrscht. „90 Prozent der Spieler kommen aus dem Ort. Das ist doch schon mal ein großer Vorteil für die Truppe“, sagt er.

Albers ist Kapitän des Fußball-Kreisligisten TuS Kirchdorf – und dessen bester Torschütze. Drei Mal traf er am Sonntag im Auswärtsspiel beim FC Sulingen II. „Ich glaube, es war mein erster Dreierpack in der Kreisliga. Und dass er mir in so einem Derby gelungen ist, finde ich natürlich besonders schön.“

Aufgelegt hat ihm einmal Bruder Hendrik, mit 28-Jahren der ältere der beiden Albers-Jungs im Team. Und zwischen den Brüdern ist seit Jahren ein interner Wettstreit um die Torjäger-Kanone im Club entbrannt. Im vergangenen Jahr gewann Henrik, diesmal scheint Christoph die Nase vorn zu haben. „Die drei Tore gegen Sulingen haben mich nach vorn geballert“, grinst er. Es waren seine Saisontreffer 15, 16 und 17. Bruder Henrik steht derzeit bei 13. Natürlich geht der Wettstreit nicht so weit, dass sich vor dem Tor Eigensinn entwickelt, selbst wenn der Bruder besser postiert ist. „Noch nicht“, lacht Christoph Albers, „mal sehen, wie es ist, wenn es eng wird . . .“

Trotz seiner drei Tore weiß Albers, dass er sich noch verbessern kann. „Christoph ist gut, aber er hat auch schon schlechte Spiele gemacht“, sagt sein Trainer Frank Sieling. Dem kann Kirchdorfs Offensivmann nur beipflichten. „Oh ja, ich habe häufiger Chancen für drei Tore. Doch manchmal nagel ich den Ball auch aus drei Metern drüber.“ Das freilich sollte er nicht mehr zu häufig machen. Denn Bruder Henrik liegt weiter in Lauerstellung . . .

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