Drei Neuzugänge beim TuS Wagenfeld / Weser-Ems-Ligist erwartet RW Damme

Piechowiak kehrt zurück

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Nahmen Wagenfelds Neu-Trainer Matthias Möller in die Mitte: Die Neuzugänge Dimitri Hofmann (l.) und Colja Broi (r.). Es fehlen beim Handball-Weser-Ems-Ligisten Rückkehrer Szymon Piechowiak und Neuzugang Hannes Bürmann.

Wagenfeld - Nach zehnwöchiger Vorbereitung geht es endlich wieder um Punkte: Am Sonntag erwarten die Weser-Ems-Liga-Handballer des TuS Wagenfeld um 17.30 Uhr RW Damme. „Wir haben viel für die Abwehr getan. Durch die individuelle Stärke der einzelnen Spieler werden wir viele Tore werfen. Konzeptionen müssen wir noch einüben“, erläutert Wagenfelds Neu-Trainer Matthias Möller, der nach zweijähriger Tätigkeit Thorben Hespos ablöste.

Personell gibt es im 16er-Kader drei „Neue“ und in Szymon Piechowiak einen Rückkehrer. Vom TuS Lemförde kam Linksaußen Colja Broi. „Er kämpft sich heran, ist ehrgeizig“, sagt Möller über den 25-Jährigen. Rückraumakteur Hannes Bürmann (24) hat zuletzt bei den Sportfreunden Niedersachsen (SFN) Vechta gespielt und ist aufgrund seiner Schnelligkeit einer für die leichten Tore. „Im taktischen Bereich muss er allerdings noch einiges lernen“, weiß der TuS-Coach.

Und von der HSG Barnstorf/Diepholz III wechselte Allrounder Dimitri Hofmann zum TuS Wagenfeld. Möller verspricht sich vom 29-Jährigen einiges: „Er hat einen ordentlichen Eindruck hinterlassen.“ Hofmann kann sowohl am Kreis als auch auf beiden Außenpositionen spielen.

In Szymon Piechowiak (HSG Barnstorf/Diepholz III) kehrte ein bekanntes Gesicht zum letztjährigen Tabellensechsten zurück. Der 37-jährige Pole bildet mit Sascha Tinnemeier den Mittelblock der 6:0-Abwehr und soll im mittleren Rückraum die Fäden ziehen. In Christian Stief (29) steht auf der Spielmacherposition ein zweiter erfahrener Akteur zur Verfügung.

Als Gewinner der Vorbereitung kann sich Jan-Philipp Thiry sehen. „Er spielt jetzt im halbrechten Rückraum und hat viel dazugelernt“, verspricht sich Möller von dem 25-Jährigen einiges. Er soll sich auf dieser Position mit Linkshänder Marcel Husmann abwechseln. Im Tor ist zunächst einmal Markus Wilke die Nummer eins, denn Daniel Nietfeld weist nach einem Burnout noch einen Trainingsrückstand auf.

Am rechten Flügel hat momentan Eike Heuer die Nase vorn. Gegenstoßspezialist Marco Uffenbrink befindet sich nach einem Kreuzbandriss noch im Aufbau-Training. Der 21-Jährige kehrt aber noch in diesem Jahr aufs Spielfeld zurück.

Leistungsträger Dennis Westermann, mit 137/22 „Buden“ bester Torschütze beim TuS Wagenfeld in der vergangenen Serie, rückt vom mittleren in den halblinken Rückraum und soll mit Hendrik Kruse, mit 128/33 Treffern zweitbester Werfer in der Spielzeit 2014/2015, eine gefährliche linke Angriffsseite bilden. „Wir haben alle Positionen doppelt besetzt und wollen über 60 Minuten Druck erzeugen“, sagt der 53-jährige Rahdener, der mit dem TuS Wagenfeld ein positives Punktekonto anstrebt. Weiteres Ziel des erfahren Trainers: „Ich möchte den Mannschaftszusammenhalt weiter fördern.“

mbo

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