Der doppelte Nils Unger

Wetscher Befreiungsschlag beim 5:1 in Heiligenfelde

Auch Jessy Imboula (am Ball) traf beim klaren Wetscher 5:1-Erfolg in Heiligenfelde. - Foto: Borchardt
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Auch Jessy Imboula (am Ball) traf beim klaren Wetscher 5:1-Erfolg in Heiligenfelde.

Heiligenfelde - Was für ein Befreiungsschlag des zuvor kriselnden Fußball-Bezirksligisten TSV Wetschen: Nach einem eklatanten Fehlstart mit nur drei Pünktchen aus sechs Spielen scheint der Landesliga-Absteiger nun endlich besser in die Spur zu finden und triumphierte Donnerstagabend beim SV Heiligenfelde sage und schreibe mit 5:1 (3:0).

Entsprechend groß war die Freude bei Wetschens Co-Trainer Friedel Holle: „Wir sind viel offensiver aufgetreten als in den vergangenen Wochen und wurden dafür belohnt. So sollten wir uns künftig immer präsentieren.“ Hört sich nach einer Drohung für die Bezirksliga-Konkurrenz an. Der ersatzgeschwächte SVH (ohne Leistungsträger wie Tobias Dickmann, Lars Diedrichs, Till Meiners, Torben Schmidt und Mirko Labbus) besaß zumindest nie den Hauch einer Chance, wie der am Sprunggelenk verletzte Spielertrainer Dickmann freimütig einräumte: „Wir konnten die ganzen Ausfälle einfach nicht kompensieren. Wetschen hat verdient gewonnen.“

Sogar hochverdient, da insbesondere das Wetscher Offensiv-Trio Nils Unger/Erdal Ölge/Oliver Ihnken nie in den Griff zu bekommen war. Folgerichtig zeichneten die „Fantastischen Drei“ auch für die ersten drei TSV-Treffer verantwortlich: Erst veredelte Unger einen Ölge-Traumpass (30.), dann schloss Ihnken ein Solo gekonnt ab (37.), und anschließend traf Ölge zur 3:0-Halbzeitführung (42.). Natürlich bereits mehr als die halbe Miete für Wetschen. Zumal die Gäste auch im zweiten Abschnitt dominierten. Zwar stocherte Heiligenfeldes Daniel Köhler das Leder in der 60. Minute zum 1:3-Anschluss über die Linie, doch danach übernahm sofort wieder der TSV das Kommando – und langte ungeniert noch zweimal zu.

Der bärenstarke Rechtsverteidiger Jessy Imboula erhöhte auf 4:1 (72.), ehe Unger mit einem Kracher aus 25 Metern den Schlusspunkt zum 5:1 setzte (82.). „Das war ein fast perfektes Spiel“, jubelte Holle – während Heiligenfeldes Dickmann doch reichlich zerknirscht wirkte: „Aus den letzten vier Spielen haben wir nur einen Punkt geholt. Es wird Zeit, wieder in die Spur zu finden.“ drö

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