Seckenhausen und Heiligenrode spielen weiter in der Bundesliga

Mit Doppelsiegen zum Klassenerhalt

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Siegtreffer: Heiligenrodes Nadja Burgdorf (rechts) erzielt in dieser Szene den Korb zum 8:7 gegen den TSV Barrien.

Thedinghausen - Von Zoe Turner. Alle Mannschaften aus der Region spielen nächste Saison weiterhin in der Bundesliga-Nord. Der Schlussspurt hatte es in sich, den die TSG Seckenhausen und der TSV Heiligenrode hinlegten. Beide Teams siegten gleich zweimal. Nur der TSV Barrien ging am vergangenen Spieltag leer aus.

TSV Thedinghausen - TSG Seckenhausen-Fahrenhorst 6:13 (4:7): Die TSG-Damen waren als haushoher Favorit in diese Partie gegangen. Doch scheinbar waren sie sich ihrer Sache zu sicher. Sie zeigten wenig Willen auf dem Spielfeld. Trainerin Camilla Hahn war unzufrieden. Auch wenn es nach der Pause etwas besser war, zufrieden konnten die Seckenhauserinnen nicht sein. „Obwohl viele Mädels Körbe erzielten, war die Stimmung schlecht“, resümiert TSG-Spielerin Luise Budig.

TSV Barrien - TSV Heiligenrode 7:8 (6:1): Während bei den Heiligenroderinnen anfangs gar nichts klappte, begannen die Barrierinnen schwungvoll. So zogen sie schnell auf 6:1 davon. Doch das sollte sich nach dem Seitenwechsel ändern. Von da an stand die Abwehr rund um Heiligenrodes Korbfrau Malin Kortkamp gut. Barrien unterliefen jetzt auch zu viele Fehler. 20 Sekunden vor Schluss erzielte Heiligenrodes Nadja Burgdorf den Siegtreffer. „Ich verstehe es einfach nicht“, zeigte sich Heiligenrodes Coach Manfred Otto ratlos.

TSV Thedinghausen - TSV Heiligenrode 5:8 (3:3): Die Partie fing nicht gut an für die Heiligenroderinnen. Das Team von Trainerin Dagmar Schnelle verlor viele Bälle im Angriff und fing sich zudem noch unnötige Gegentreffer zum 3:3-Halbzeitstand ein. Danach verteidigten sie vor allem die Distanzwürfe besser, aber trotz der Führung kam keine Lockerheit ins Spiel. „Irgendwie hatten wir im Angriff Sand im Getriebe“, seufzte Schnelle. Trotzdem genügte es zum Sieg. Und mit den vier Zählern vom Wochenende haben sie jetzt bereits den fünften Platz sicher.

TSV Barrien - TSG Seckenhausen-Fahrenhorst 3:5 (1:0): Nach der bitteren Niederlage in ihrem ersten Spiel waren die Barrier Damen sichtlich frustriert. Es lief kaum etwas zusammen, im Angriff mangelte es an Kombinationsfluss und Ideen. Währenddessen zeigten die Seckenhauserinnen ein ganz anderes Spiel als in ihrem vorherigen Match. Letztlich gewann die TSG, die von der A-Jugend-Spielerin Merle Schmale unterstützt worden war, verdient. TSV-Coach Otto haderte vor allem mit der Defensivleistung im zweiten Durchgang. Sein Team habe sich auch zu wenig gegen die Niederlage gestemmt. Bei Seckenhausen war die Laune natürlich besser. Bereits am vorletzten Spieltag ist der Klassenerhalt perfekt.

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