Heiligenfelder 3:1 gegen Stuhr / Budelmanns Trost für Unglücksrabe Schwirz

Doppelschlag nach Doppelschmerz

Brachte Heiligenfelde mit 1:0 in Führung: Kevin Gibek (Mitte), der hier von Joshua Brandhoff geherzt wird.
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Brachte Heiligenfelde mit 1:0 in Führung: Kevin Gibek (Mitte), der hier von Joshua Brandhoff geherzt wird.

Heiligenfelde – In dieser Anfangsphase erlebte Torben Budelmann, der Trainer des Fußball-Bezirksligisten SV Heiligenfelde, viele Höhen und Tiefen, die ein Coach so durchmachen kann. Zunächst musste „Budel“ sehr früh zweimal wechseln, um wenig später einen Doppelschlag zur 2:0-Führung bejubeln zu dürfen. Am Ende setzte sich sein Team zum Ligastart mit 3:1 (2:0) gegen den TV Stuhr durch. Endlich mal kein Fehlstart wird sich Budelmann gedacht haben, denn in der Vorsaison gab’s ein 0:4 gegen Seckenhausen.

„Stuhr hat am Anfang besser ins Spiel gefunden“, bilanzierte der A-Lizenz-Inhaber. Das lag vielleicht auch am böigen Wind im Rücken. Zudem mussten die Gastgeber schon in der achten und 17. Minute Marcel Albers und Roman Obst wegen Verletzungen austauschen.

Spieler des Spiels: Tobias Marquardt

Der Stürmer machte nach seiner Einwechselung viel Betrieb. Sein Treffer zum 3:1 brachte gegen Stuhr die Vorentscheidung für Heiligenfelde.

Aber der SVH gewann nach und nach Oberwasser und schlug mit einem Doppelschlag den aus seiner Sicht richtigen Kurs ein. In der 27. Minute nutzte Kevin Gibek einen feinen Grundlinien-Rückpass von Sören Schütte und traf zum 1:0. 120 Sekunden später legte der für Albers gekommene Hendrik Rode aus halbrechter Position nach. „Da haben wir hinten gar keine gute Figur gemacht“, meinte Stuhrs langjähriger Trainer Stephan Stindt. Björn Isensee (35./Jan-Hendrik Schwirz klärt auf der Linie) und Joshua Brandoff (44./TVS-Keeper Niklas Lührs pariert glänzend) vergaben die mögliche Vorentscheidung. „Aufgrund dieser Chancen ist der Heiligenfelder Sieg auch verdient“, resümierte Stindt.

Und dennoch durfte seine Mannschaft zügig nach der Pause zumindest noch von einem Punkt träumen. In der 55. Minute trat Tim Langreder einen Freistoß von der linken Seite an den langen Pfosten, wo Timo Wetjen völlig „blank“ stand und per Kopfball SVH-Keeper Jörn Wachtendorf überwand. „Dass Timo nach einem Stadard da so frei steht, geht gar nicht. Da hat man vorher doch Zeit genug, um sich hinten zu sortieren“, ärgerte sich Budelmann. Zwei Minuten später lag gar das zu diesem Zeitpunkt nicht verdiente 2:2 in der Luft, doch Torschütze Marquardt warf sich mit letzter Kraft in einen Schuss von Henning Sawall. In der 68. Minute hätte sich Stuhr für sein kurzzeitiges Hoch belohnen können, aber Torben Drawert kam einen Schritt zu spät.

Nach und nach bekam der SVH das Match, das von vielen Flachpass-Fehlern auf beiden Seiten geprägt war, aber wieder in den Griff. Der eingewechselte Tobias Marquardt sorgte aus 13 Metern für die Vorentscheidung zum 3:1, wobei Schwirz dazu mit einem „Luftloch“ unfreiwillig die Vorarbeit geleistet hatte und nach dem Match untröstlich war: „So ein Mist. Ich ärgere mich tierisch über meinen Bock.“ Erster Trost kam von Torben Budelmann.

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