Siegpunkt beim wichtigen 9:7 gegen Hemmingen geholt / Davor 6:9 in Dinklar

Doppel Scherf und Schulz senkt den Heiligenroder Puls

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Heiligenrodes Dietmar Scherf (Bild) holte an der Seite von Stefan Schulz den Siegpunkt beim wichtigen 9:7-Erfolg des Verbandsligisten gegen Hemmingen. ·

Heiligenrode - Land in Sicht für Tischtennis-Verbandsligist TSV Heiligenrode: Zwar zogen Spitzenspieler Tobias Hippler und Co. zum Rückrundenauftakt beim RV Kehrwieder Dinklar knapp mit 6:9 den Kürzeren, doch durch ein 9:7 gegen den SC Hemmingen-Westerfeld schöpfte das Kreisteam neue Hoffnung im Abstiegskampf. Zumindest liegt der Relegationsplatz bei nur einem Pünktchen Rückstand wieder in Reichweite.

RV Kehrwieder Dinklar - TSV Heiligenrode 9:6: Fast wäre den Gästen bereits beim neuen Klassenprimus ein Traumstart ins neue Jahr geglückt. Zwei gewonnene Doppel sowie Einzelerfolge von Spitzenspieler Tobias Hippler, Stefan Schulz und Viktor Mittelstädt ließen Heiligenrode beim „Halbzeitstand“ von 5:4 zumindest auf einen Teilerfolg hoffen. Dumm nur, dass dem Kreisteam in der Folgezeit etwas die Puste ausging. Besonders bitter: Erst scheiterte Hippler im Spitzeneinzel hauchzart an Tim Fricke, und nach einem letztmaligen TSV-Konter durch Schulz konnte Mittelstädt beim Stand von 6:7 gegen Aimé Lungela einen 7:4-Vorsprung im Entscheidungssatz nicht ins Ziel retten. „Schade, Viktor hatte das Spiel eigentlich schon fast im Sack“, seufzte Hippler – und musste wenige Momente später mitansehen, wie das klare 1:3 von Youngster Jan Grashoff gegen Christian Brandes die bittere Heiligenroder Niederlage endgültig besiegelte – 6:9.

TSV Heiligenrode - SC Hemmingen-Westerfeld 9:7: Was dem Kreisteam in Dinklar noch an Glück fehlte, hatte es gegen Hemmingen im entscheidenden Moment auf seiner Seite. Den 5:1-Traumstart erarbeiteten sich die Hausherren allerdings zunächst ganz ohne Fortune. Auch dass Andre Meyer im Anschluss keinen Stich gegen den langjährigen Bremer Zweitliga-Akteur Martin Scholz bekam und Jan Grashoff vom bärenstarken Claus Gottschlich regelrecht paniert

Hippler verliert

Marathon-Match

wurde, brachte Heiligenrode nicht aus dem Konzept. Denn: Nervenstark wehrte Viktor Mittelstädt gegen Thomas Windheim einen Matchball ab, so dass die Hausherren zur „Halbzeit“ komfortabel mit 6:3 in Front lagen.

Eine glänzende Ausgangsposition, die durch die unglückliche Fünfsatzschlappe von Tobias Hippler im Spitzeneinzel gegen Abwehrrecke Guido Hehmann kaum beeinträchtigt wurde. Vorzuwerfen hatte sich „Hippi“ ohnehin nichts. Fast 50 Minuten lang mühte er sich nach besten Kräften, um am Ende aber doch knapp den Kürzeren zu ziehen. „Mir fehlen einfach noch die harten Endschläge. Dann hätte ich wohl gewonnen. Aber zum Glück fiel meine Pleite nichts ins Gewicht“, nahm Hippler das 2:3 recht gelassen zur Kenntnis. Zur Panik bestand aus Heiligenroder Sicht auch kein Anlass. Mit einer Galavorstellung stellte „Didi“ Scherf den alten Abstand wieder her, und selbst nach drei Schlappen in Folge blieb das Kreisteam cool.

Trotz größter Nervenanspannung rief Youngster Grashoff gegen Windheim sein bestes Tischtennis ab und erkämpfte für den TSV die Führung zurück. Nur noch ein Pünktchen fehlte zum Heiligenroder Happy End, und für dieses zeichnete das Paradedoppel Scherf/Schulz verantwortlich. Gewohnt zuverlässig ließ die eingespielte Kombination Hehmann/Schütze ins Leere laufen und rettete ihren Team so zwei eminent wertvolle Zähler im Abstiegskampf. Sehr zur Freude von Hippler: „Wir leben noch.“ · drö

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