Duo dominiert beim Osterturnier / Veranstalter Martsch: „Voller Erfolg“

Touloupis und Schlüsselburg räumen in Okel kräftig ab

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Sahnte ab: Dennis Schlüsselburg (RFV Steller See) sammelte bei sechs Starts fünf Platzierungen – darunter auch zwei Siege, einen davon im Sattel von Cassius.

Okel - Von Sonja Rohlfing. Zum erfolgreichsten Reiter des Okeler Osterturniers kürte sich Angelos Touloupis vom RRV Schwarme. Aus sieben Starts machte der Grieche, der als Bereiter vor Kurzem aus dem westfälischen Marl in den Turnierstall Hilmar Meyer nach Thedinghausen-Morsum gewechselt ist, sechs Platzierungen – darunter fünf auf Platz eins bis drei. Ähnlich erfolgreich war Dennis Schlüsselburg.

Der Springreiter vom RFV Steller See sammelte bei sechs Starts fünf Platzierungen. Bei seinen Siegen saß der Mittzwanziger, der bei Top-Größen wie Paul Schockemöhle und Lars Nieberg tätig gewesen war, bevor er sich auf dem elterlichen Hof in Groß Mackenstedt selbstständig gemacht hatte, im Sattel der Oldenburger Cassius und Lord Calador.

„Das sportliche Niveau ist sehr gut“, lobte Helmut Martsch. „Auch der Ablauf klappt reibungslos. Wir sind super in der Zeit bei toller Starterfüllung“, freute sich der Turnierleiter und zweite Vorsitzende des RFV Okel. Nur am Freitag sei der Auftakt, dem Wetter geschuldet, etwas zögerlich gewesen.

Für die elf Prüfungen hatten die Reiter aus dem Norden rund 650 Startplätze reserviert. Damit konnte sich der Verein im zweiten Jahr in Folge über ein steigendes Nennungsergebnis freuen. „Wir haben die Ausschreibung geändert, das war ein voller Erfolg", berichtete Martsch.

Angeboten wurden Dressur und Springen bis zur Klasse L. Der Turniersonntag war auf Prüfungen für junge Pferde ausgerichtet.

Auf sein Turnierteam konnte sich Martsch erneut verlassen: „Alle haben gut mitgezogen.“ Es sei schön zu wissen, dass immer Helfer bereit ständen. Diese waren dieses Mal im Vorfeld besonders gefragt gewesen. Am Dienstag hatte das Sturmtief „Niklas“ das bereits aufgebaute Zelt weggeweht. „Ich hätte nicht gedacht, dass wir das schaffen, aber pünktlich zum Turnierauftakt stand es wieder. Das war schon hart“, sagte der Okeler Turnierchef. „Wenn wir die ehrenamtlichen Helfer und unsere Sponsoren nicht hätten, wäre die Veranstaltung nicht durchführbar“, hebt Martsch hervor. Das Osterturnier hat seinen festen Platz im Vereinsleben. „Wir machen das jetzt schon zum 44. Mal“, erklärte der Vereinsvize, „und wir wollen das auch die nächsten 44 Jahre anbieten“, ergänzte er mit einem Augenzwinkern.

Er selbst steht seit 23 Jahren federführend an der Spitze des Turnierteams. „Mir macht es immer noch Spaß. Meine Familie zieht toll mit, sonst könnte ich das nicht leisten.“ Wer guten Sport sehen wolle, müsse auch gute Bedingungen schaffen, lautet die Devise des Turnierleiters. Zwar sitzt er nicht mehr selbst auf dem Trecker, ist während der drei Turniertage aber dennoch reichlich gefragt. Die Zeit, an der Bande zu stehen, wenn sein Sohn reitet, nimmt er sich aber. „Schade, nicht platziert, aber an Erfahrung gewonnen“, kommentierte er den Ritt seines Juniors in der Springpferdeprüfung und schmunzelt. Spätestens im nächsten Jahr gibt es eine neue Chance.

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