Heiligenrodes Routinier überzeugt beim 9:6 / Aufstieg ist wieder ein Thema

Dörner kann’s noch – und ist mehr als nur ein Notnagel

Heiligenrode - So schnell kann es gehen: Noch vor einigen Wochen sprach im Landesliga-Aufstiegskampf rein gar nichts für die Tischtennis-Herren des TSV Heiligenrode. Doch Zeiten ändern sich: Nach dem mühevollen 9:6 gegen den TTC Lechstedt und der gleichzeitigen Niederlage des Tabellenzweiten VfL Grasdorf beträgt der Rückstand zum Relegationsplatz nur noch zwei Pünktchen. Eine vielversprechende Ausgangsposition. Zumal Grasdorf am Sonntag in Heiligenrode gastiert und bei einer Pleite hinter den TSV zurückfallen würde.

Für den langjährigen Heiligenroder Kapitän Christian Dörner eine durchaus denkbare Konstellation: „Jetzt müssen die Jungs am Sonntag brennen. Schließlich würde man mit einem Sieg einen Big Point im Kampf um den Relegationsplatz landen.“ Dörner selbst wird dabei allerdings nicht mithelfen. Zur Rückrunde freiwillig ins Reserveteam gerückt, vertrat das TSV-Urgestein gegen Lechstedt lediglich den frischgebackenen Diepholzer „Sportler des Jahres“ Tobias Hippler (Kaderlehrgang).

„Gar nicht schlecht für

einen alten Mann“

Eigentlich eine herbe Schwächung, doch Dörner ersetzte „Hippi“ nahtlos und avancierte am Ende sogar zum Matchwinner. Beim Stand von 8:6 lag „Dixi“ gegen Adam Juszczak bereits mit 1:2-Sätzen zurück, ehe er sein Spiel etwas umstellte, immer weichere Topspins zog und am Ende noch in fünf Durchgängen den umjubelten Siegpunkt holte. „Gar nicht so schlecht für einen alten Mann“, grinste Dörner nach dem schweißtreibenden Match.

Doch nicht nur Dörner überzeugte im Verfolgerduell. Das gesamte Team agierte wie aus einem Guss. So steckten die Hausherren selbst den mageren 1:2-Doppelstart sowie den 4:5-Halbzeitrückstand ungerührt weg. Mit einer fantastischen Leistung zwang Dietmar Scherf im Spitzeneinzel trotz eines 0:2-Satzrückstandes Harald Bettels noch in die Knie und leitete damit eine furiose Heiligenroder Schlussoffensive ein.

Erst erteilte Stefan Schulz der Lechstedter Nummer zwei Detlef Bettels eine kostenlose Lehrstunde, dann wandelte Andre Nieber einen 0:2-Satzrückstand in einen 3:2-Erfolg um, und anschließend brachte Andre Meyer das Kreisteam endgültig auf die Siegerstraße.

Den in der Rückrunde noch ungeschlagenen Abwehrstrategen Stefan Kallohn fegte Meyer regelrecht vom Tisch – was Teamkollege Dörner indes kaum verwunderte: „Kallohn ist mit seiner Spielweise ein Opfer für Andre.“ Weniger Glück hatte im Anschluss dann zwar Jörn Brosowsky, der gegen Stefan Sass knapp passen musste, aber die Gastgeber hatten ja noch ihren Joker Dörner in der Hinterhand. Dieser stach gewohnt zuverlässig, so dass Heiligenrode unverändert von der sofortigen Verbandsliga-Rückkehr träumen darf. · drö

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