Innenverteidiger des TuS Wagenfeld gibt für den Verbleib in der Bezirksliga alles

Döpke als Kapitän ein Vorbild

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Wagenfelds Ali-Jakob Döpke ist ein Vorbild in Sachen Einstellung beim TuS Wagenfeld. · Archivfoto: Niebuhr

Wagenfeld - Von Matthias BorchardtEr ging keinem Zweikampf aus dem Weg, warf sich in Bälle hinein und trieb seine Mitspieler an: Ali-Jakob Döpke, Innenverteidiger beim Fußball-Bezirksligisten TuS Wagenfeld, bot am Sonntag beim 2:2 gegen den SV „Brigitta“ Steimbke eine Klasse-Leistung. „Ali-Jakob ist als Kapitän ein absolutes Vorbild, er geht immer voraus. Außerdem ist er ein Mann für Spezialaufgaben. Gegen Oliver Poltier hat er das gut gelöst“, lobt Wagenfelds Trainer Stefan Müller den 25-Jährigen.

Mit 19 Treffern ist Oliver Poltier bester Torschütze bei den Steimbkern. „Das war schon schwer, gegen ihn zu spielen, denn Poltier ist ein Super-Fußballer“, sagt Ali-Jakob Döpke, der das Duell mit dem 24-Jährigen für sich entschieden hatte. Der Offensivmann ging zwar leer aus, bereitete allerdings die beiden „Buden“ von Marcel Wind vor.

Die Wagenfelder liegen vor dem letzten Saisonspiel am Sonntag beim TSV Wetschen mit 29 Punkten auf dem Relegationsplatz, haben einen Zähler weniger auf dem Konto als der TSV Wietzen und der VfL Münchehagen. „Das ist eine ganz schwierige Situation. Wir wollen das bestmögliche Ergebnis herausholen. Die Chancen stehen 50:50. Ich hoffe, wir landen in Wetschen einen Dreier. Gleichzeitig brauchen wir aber Schützenhilfe vom FC Sulingen in der Partie gegen den TSV Wietzen“, unterstreicht Ali-Jakob Döpke. Der VfL Münchehagen sollte zeitgleich beim Absteiger Landesberger SV siegen.

Der Akteur mit der Nummer drei bleibt auf alle Fälle, egal wie die Saison endet: „Ich fühle mich in Wagenfeld pudelwohl. Wir planen zweigleisig, haben sowohl für die Bezirks- als auch die Kreisliga eine gute Mannschaft.“ Der Leistungsträger verabschiedet sich heute für einen Kurzurlaub nach Prag, kehrt aber am Sonnabend wieder zurück.

Für Stefan Müller ist Ali-Jakob Döpke ein ganz wichtiger Spieler: „Er ist zweikampfstark, hat ein gutes Kopfballspiel und macht wenig Fehler im Spielaufbau. Und er kommt immer zum Training.“ Der 1,84 Meter große Innenverteidiger schlägt sich zurzeit mit Achillessehnen-Problemen herum, beißt aber für das Ziel Klassenverbleib die Zähne zusammen.

Döpke spielte vor sechs Jahren schon einmal eine Relegation mit dem TuS Wagenfeld, schaffte damals als Tabellenzweiter der Kreisliga den Sprung in die Bezirksliga. Nach dem Aufstieg wechselte er allerdings zum Barnstorfer SV, stieg mit dem BSV in der Serie 2006/2007 in die Bezirksoberliga auf. Nach dem Abstieg versuchte der gebürtige Wagenfelder in der Spielzeit 2008/2009 sein Glück beim Oberligisten BSV Rehden. Hier warfen ihn muskuläre Probleme (Muskelfaserriss im Oberschenkel) immer wieder zurück. „Ich habe es höherklassig versucht, habe mich aber nicht durchsetzen können“, sagt der Anhänger des FC Bayern München rückblickend.

Seit der Spielzeit 2009/2010 schnürt Ali-Jakob Döpke die Fußballschuhe wieder für seinen Heimatverein TuS Wagenfeld, wurde mit der Mannschaft Kreispokalsieger und in der Saison 2011/2012 Meister in der Kreisliga. Hier fühlt sich der Defensivmann wohl, zumal er nach seinem dualen Studium an der FH in Vechta als Diplomkaufmann auch in Wagenfeld arbeitet. Zum absoluten Glück fehlt jetzt nur noch der Bezirksliga-Verbleib.

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