Doch noch ein Happy End? Tennis-Verbandspräsidenten machen Schritte aufeinander zu

Gespräch unter vier Augen

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Barriens Teamkapitän Florian Hartje ist skeptisch: „Ich fürchte, die Fronten sind absolut verhärtet.“

Syke - Unruhe herrscht seit einigen Wochen unter den Tennisspielern des Tennisverbandes Nordwest, speziell in den Vereinen des Bezirks Huntegau. Durch die Kündigung des Kooperationsvertrages durch den Niedersächsischen Tennisverband (NTV) hat der gemeinsame Spielbetrieb ein Ende, zusätzlich sorgt die Ankündigung von Mehrkosten für Ärger (siehe Extra-Text).

Die Tennisspieler erfuhren aus der Zeitung vom Kooperationsende. Es folgte ein Brief des NTV an die Huntegau-Vereine, in dem auch für einen Wechsel zum NTV geworben wurde. TVNW-Präsident Norbert Köpp verfasste nach der einseitigen Kündigung eine (mittlerweile wieder gelöschte) emotionale Stellungnahme auf der verbandseigenen Homepage, NTV-Präsident Gottfried Schumann reagierte mit einem offenen Brief. Die Fronten schienen absolut verhärtet.

Aber vielleicht ist doch noch nicht aller Tage Abend. Denn jetzt sickerte durch, dass sich die beiden Präsidenten in dieser Woche noch einmal zusammensetzen wollen. Das ist ein gutes Zeichen. „Insgesamt war die Chronologie der Ereignisse unglücklich“, gibt Köpp zu und verspricht: „In unserem Gespräch wollen wir uns nicht an Nebenschauplätzen festhalten. Wir sollten uns von der Idee des gemeinsamen Sports leiten lassen und die Interessen aller Vereine in den Vordergrund stellen.“ Ähnliches gilt für den NTV. „Wir wollen die Vereine und Spieler im Auge haben. Daher hoffen wir schon noch auf eine Lösung, mit der alle einverstanden sind“, betont Sybille Schmidt, beim NTV zuständig für Medien- und Öffentlichkeitsarbeit.

Tennisspieler und Vereinsverantwortliche aus dem Bezirk Huntegau hoffen ebenfalls auf eine Einigung. „Von der Entwicklung der letzten Wochen waren wir sehr überrascht und bedauern diese sehr. Der gemeinsame Spielbetrieb war klasse, jeder hat davon profitiert. Daher hoffen wir, dass dieser fortgesetzt wird“, wünscht sich Thorben Gruner, Mannschaftsführer des Herren-Verbandsligisten FTSV Jahn Brinkum.

Florian Hartje, Teamkapitän des Oberliga-Absteigers Barrier TC, ist skeptisch: „Ich hatte das Gefühl, dass sich die Vereine und Tennisspieler an den gemeinsamen Spielbetrieb gewöhnt haben, alles hat sich eingependelt und wirkte harmonisch. Nach den Ereignissen der letzten Wochen befürchte ich allerdings, dass die Fronten absolut verhärtet sind. Ich lasse mich aber auch gerne überraschen und warte ab, ob es doch noch zu einer Einigung kommt.“ Andreas Möhring, Abteilungsleiter des FTSV Jahn Brinkum, wünscht sich auch ein Happy End: „Das ist eine typische sportpolitische Sache, bei der die Interessen der Sportler ganz hinten anstehen. Ich glaube, dass von beiden Seiten Fehler gemacht wurden. Daher wäre es schön, wenn die Verbände aufeinander zugehen, sich austauschen und zu einer Lösung im Sinne der Sportler kommen.“

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