Regionalliga Nord soll in zwei Staffeln beendet werden

Keine Aufstiegsrunde für den BSV Rehden

Rehdens Cheftrainer Andreas Golombek (re.) und Athletikcoach Michele Lapenna unterhalten sich auf dem Platz
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Möglichst bald hoffen Rehdens Cheftrainer Andreas Golombek (re.) und Athletikcoach Michele Lapenna wieder mit dem Training auf dem Platz loslegen zu dürfen.

Die Fußballer des BSV Rehden hätten gerne an der Regionalliga-Meisterrunde teilgenommen - doch daraus wird nichts. Die Saison soll nun mit einer normalen Rückrunde in den zwei Staffeln Nord und Süd beendet werden. Beim BSV ist man deshalb zwiegespalten.

  • Hin- und Rückrunde statt Auf- und Abstiegsrunde: So soll die Regionalliga-Saison beendet werden.
  • Als Startzeitpunkt für das Teamtraining ist der 22. März vorgesehen.
  • Oberneulands Trainer Kristian Arambasic ist nicht gerade erfreut über die Lösung.

Rehden – Die Ungeduld wächst. „Die Spieler zappeln mit den Füßen“, betonte Michael Hohnstedt, Co-Trainer beim Regionalligisten BSV Rehden. Und gut möglich, dass die Fußballer ihre Energie bald wieder auf dem Platz entladen dürfen. Am Montagabend hatte der Norddeutsche Fußballverband mit den 22 Vereinen (Nord- und Südstaffel) gesprochen. Dabei rückten die Clubs von einer im Januar angedachten Regelung mit Aufstiegs- und Abstiegrunde ab.

Nun sollen die beiden Staffeln mit Hin- und Rückrunde zu Ende gespielt werden. Für Rehden stünden also noch elf Liga-Spiele an. Der Re-Start wird bis Mitte April angestrebt. Pro Staffel soll es drei Absteiger geben.

Hohnstedt sieht den Modus zwiegespalten. Einerseits sei es das „Wichtigste, überhaupt wieder spielen zu können“. Andererseits hätten die Rehdener die Aufstiegsrunde, für die sie als derzeit Liga-Dritter, sicher qualifiziert gewesen wären, schon gerne mitgenommen. „Da wäre der Anreiz vielleicht noch einen Tick höher gewesen“, sagte Hohnstedt am Dienstagvormittag. Er sieht aber auch die Vorteile, dass es nun in den beiden Staffeln weitergehen soll. Gerade in den englischen Wochen sei es hilfreich, „nicht diese extrem langen Fahrten“ zu haben.

Es wäre schon interessant gewesen, sich mit den Besten aus beiden Staffeln messen zu können. Und es wäre vielleicht auch fairer gewesen. Denn so heißt es ja immer, diese oder jene Staffel ist stärker. Mit der Auf- und Abstiegsrunde hätte man den direkten Vergleich gehabt.

Rehdens Trainer Andreas Golombek

Dieses Argument lässt auch Kristian Arambasic gelten. Der Trainer des Rehdener Liga-Konkurrenten FC Oberneuland ist aber nicht super-erfreut über die neue Regelung. Im Modus mit Auf- und Abstiegsrunde „hätten wir sicherlich bessere Karten gehabt“, betonte der 43-Jährige. Einfach deshalb, weil er die Südstaffel vom Niveau her höher einschätzt als die Nordstaffel: „Für uns wird das jetzt eine große Herausforderung.“ Die der Coach des Tabellensiebten aber natürlich annimmt: „Ab Montag beginnt die Vorbereitung auf den Re-Start. Wir werden die Trainingsintensität deutlich steigern.“ Übungseinheiten sind für sein Team schon seit Monaten wieder möglich; für Rehden nicht. Der Club stehe im Austausch mit dem Gesundheitsamt, verriet Hohnstedt: „Wir müssen von Tag zu Tag schauen. Wir werden jedenfalls allen Bestimmungen und Auflagen nachkommen, um wieder trainieren zu können.“

Die 22 Clubs verständigten sich darauf, dass spätestens am 22. März alle wieder im Teamtraining sein möchten. Laut Beschluss der Bund-Länder-Konferenz ist das ab diesem Datum bei einer Sieben-Tage-Inzidenz von unter 50 möglich; bei regelmäßiger Testung ist Mannschaftstraining auch bei einem Inzidenzwert zwischen 50 und 100 möglich.

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