Landesliga-Volleyballerinnen kassieren zwei Tiebreak-Niederlagen

Dimhauser Nervenflattern

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Den Aufsteigerinnen um Carina Hanke (am Ball) fehlte gegen Scharmbeck und Fischerhude der letzte Punch.

Dimhausen – Bitterer Jahresabschluss für den SV Dimhausen in der Volleyball-Landesliga der Frauen: Sowohl gegen den ATSV Scharmbeck-Stotel als auch gegen den TSV Fischerhude scheiterte der Aufsteiger hauchdünn mit 2:3 und verpasste so knapp ein noch besseres Abschneiden als die ohnehin schon glänzende Punkteausbeute von 13 Zählern.

SV Dimhausen - ATSV Scharmbeck-Stotel 2:3 (25:22, 16:25, 13:25, 25:22, 11:15): „Es war eindeutig mehr drin“, seufzte SVD-Kapitänin Kristin Schorling nach dem unglücklichen Knockout: „Aber wir haben uns einfach zu viele Schwankungen geleistet.“ Kann man so stehen lassen, da Dimhausen nach einem starken ersten Durchgang die nächsten beiden Sätze fahrlässig in den Sand setzte. „Unsere Annahme war einfach nicht gut genug“, monierte Schorling: „Im Angriff flutschte es super, doch dafür passte die Annahme und die Feldabwehr nicht so richtig.“ Trotzdem entschied der Neuling den vierten Durchgang wieder für sich und lag im Tiebreak schon mit 8:2 in Front. „Wir waren uns wohl zu sicher“, ächzte Schorling: „Plötzlich lief bei uns nichts mehr zusammen.“ Was der ATSV konsequent bestrafte und Dimhausen den Zusatzpunkt noch vor der Nase wegschnappte.

SV Dimhausen - TSV Fischerhude 2:3 (21:25, 25:17, 18:25, 25:17, 12:15): Duplizität der Ereignisse: Auch gegen Fischerhude wechselten sich bei den Gastgeberinnen Licht und Schatten ständig ab. Auf einen verpennten ersten Satz folgte ein starker zweiter, dann wieder ein schwächerer, ehe Dimhausen sich durch einen kämpferischen Kraftakt zumindest in den Tiebreak rettete und so bereits einen Zähler sicher hatte. Aber der SVD wollte nun natürlich auch noch den Zusatzpunkt und mobilisierte die letzten Körner.

Doch es sollte wohl an diesem Tag einfach nicht sein. Obwohl die Spielerinnen von Trainer Jörg Menzel um jeden Ball fighteten, leisteten sie sich einfach zu viele leichte Fehler und mussten schlussendlich knapp passen. Sicherlich eine kleine Enttäuschung, aber laut Schorling kein Weltuntergang: „Immerhin haben wir 13 Punkte auf dem Konto und beenden das Jahr im Idealfall auf dem dritten Tabellenplatz. Ich denke, für unser erstes Jahr in der Landesliga geht das völlig in Ordnung.“

Dimhausen: Schorling, Hanke, Steimke, Schröder, Heineke, Borchers, Flemming, Heusmann, Stühring, Birkholz, Wilhelmy, Plenge.  drö

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