Dieter Burdenski froh über Entwicklung des Teams / Morgen kommt SV Grohn

„Regionalliga wäre machbar für Brinkum“

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Dieter Burdenski bestätigte gestern, dass Brinkum bei weiterhin sportlich guten Leistungen die Regionalliga-Lizenz beantragen wird.

Brinkum - Von Gerd Töbelmann. Toto-Tipper haben momentan ihre helle Freude am Fußball-Bremen-Ligisten Brinkumer SV. Das Team von Trainer Dennis Offermann gewinnt in schöner Regelmäßigkeit. Nach elf Siegen in Serie steht der BSV sogar an der Spitze und sollte auch das morgige Heimspiel (Anstoß 14.00 Uhr) gegen den SV Grohn gewinnen.

Diese Erfolgsstory weckt natürlich Begehrlichkeiten. Und die gehen natürlich in Richtung Regionalliga. Vor anderthalb Jahren beantragte und bekam Brinkum die Regionalliga-Lizenz, scheiterte aber in der Relegation. In der vergangenen Saison verzichtete der Nordkreis-Club auf die Lizenzbeantragung, da der Abstand zum ebenfalls für die Regionalliga planenden Bremer SV zu groß war.

Das ist in dieser Saison anders. Dieter Burdenski, im Hintergrund für den Etat der Brinkumer verantwortlich, gefällt die momentane Situation: „Manager Frank Kunzendorf und Trainer Dennis Offermann machen einen tollen Job. Nach dem 0:4 zum Ligastart gegen den Bremer SV hat alles toll gepasst. Besonders vorn haben wir mit den Neuzugängen Ugur Saatci und Saimir Dikollari viel mehr Durchschlagskraft.“

Und wie steht „Budde“ zum Thema Regionalliga-Lizenz? „Wenn wir bis zum Frühjahr 2015 weiter ganz vorn dabei sind, dann werden wir die Lizenz beantragen.“ Und was ist, wenn Brinkum dann sogar noch aufsteigt? Auch für diesen Fall hat der 63-jährige Ex-Keeper des SV Werder eine klare Meinung: „Wir werden keine finanziellen Wagnisse eingehen. Aber die Regionalliga wäre für Brinkum machbar.“

Burdenski weiß aber auch, dass es bis dahin noch ein langer Weg ist. Erst einmal muss das Team weiter siegen, siegen und nochmals siegen, um den Bremer SV auf Distanz zu halten. Und da hebt Offermann auch schon den Zeigefinger: „Auch gegen den Tabellenzwölften aus Grohn müssen wir von der ersten Minute an hellwach sein.“ Am besten wäre da natürlich ein frühes Tor, um den Nordbremern schon frühzeitig zu zeigen, dass am Brunnenweg nichts zu holen ist. „Ich habe Grohn beobachtet. Die sind spielerisch gar nicht so schlecht – wenn man sie lässt“, erklärt der Brinkumer Coach.

Verzichten muss er morgen auf seine Abwehrstrategen Jürgen Heijenga (Wadenverletzung) und Inouss Boure Toure (Oberschenkelverletzung).

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