Mit Klauber Kleiton Kayser und einem starken Test beschließt Rehden die Transferperiode

Dieser Name allein schon

A. Neumann
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A. Neumann

Rehden - Fußball-Regionalligist BSV Rehden hat am Mittwochabend eine Generalprobe gewonnen, die, so dürfte sich heute herausstellen, gar keine war.

„Sehr gut für das Selbstvertrauen“ sei das starke 3:0 (2:0) im Test gegen den Ligarivalen VfB Oldenburg gewesen, berichtete gestern Coach Predrag Uzelac – am Sonntag wird sein Team von der tollen Frühform aber kaum profitieren. Der nächste für 2013 anvisierte Punktspielauftakt gegen die Reserve des SV Werder dürfte, wie schon die Partie gegen Wilhelmshaven, verlegt werden. Gestern setzte Teammanager Heiner Bünte den Status auf „stark gefährdet“.

Die, die darauf brennen, dem BSV Rehden den achten Saisonsieg zu schenken, dürften es nicht gerne hören. Zu gut war das, was am Mittwoch auf dem Kunstrasen in Lohne zu sehen war. „Alle Elemente haben gut funktioniert“, freute sich Uzelac und zählte auf: „Wir haben sehr gut nach vorne gespielt, waren sehr lauffreudig und haben hinten kaum etwas zugelassen.“

Gerade die erste Halbzeit, in der die Treffer durch Marcus Storey (16.) und Alexander Neumann (25.) fielen, hatten dem Coach und auch BSV-Oberhaupt Friedrich Schilling („Das war schon beeindruckend“) imponiert. Dass der VfB Oldenburg keine einzige echte Chance herausspielen konnte, lag auch an dessen Ex-Spieler. Uzelac hatte Marius Winkelmann im defensiven Mittelfeld neben Kapitän Maarten Schops aufgeboten – und der 22-Jährige spulte ein ähnliches Pensum ab wie schon im Training. „Bislang hat er das gut gemacht“, fand Uzelac. Weil Francis Banecki, in Lohne eingewechselt, nach Knieproblemen „zehn bis zwölf Trainingstage fehlen“ (Uzelac) und der Coach ihn „nicht unbedingt sofort reinwerfen“ will, wäre Winkelmann am Sonntag wohl ein heißer Startelf-Tipp – wie natürlich auch 1a-Stürmer Neumann, der seinem 2:0 auch noch das 3:0 (60.) folgen ließ.

Seine taktischen Überlegungen wird Rehdens Trainer heute jedoch wohl erneut vertagen müssen, was ihm sichtlich schwer fällt: „In der Mannschaft ist eine Freude auf das erste Spiel zu spüren. Wir alle wollen.“

So aber bleibt dem Kroaten mehr Zeit, nach Edvinas Jasaitis und Rui Miguel Pereira Goncalves den nächsten Neuzugang zu integrieren. Der Mann ist 20 Jahre jung und zunächst für die zweite Mannschaft vorgesehen. Sein Name aber hat Bundesliga-Niveau: Der Brasilianer, Sohn eines Geschäftspartners von Friedrich Schilling, heißt Klauber Kleiton Kayser und verlässt für den deutschen Winter seinen Club CME Urubici im Süden seines Landes. Nach einem ersten Einsatz im Test gegen den SC Verl kam er gegen Oldenburg nach 70 Minuten in die Partie. „Er wird seine Zeit brauchen“, hält Uzelac den Ball flach. Im rechten Mittelfeld hatte jedoch zumindest Teammanager Heiner Bünte schon einen „guten Eindruck“ von ihm gewonnen. Ähnlich beurteilte Bünte die Leistungen von Goncalves („stark am Ball, schönes Passspiel“) im zentralen und – „wir nennen ihn Eddi“ – Jasaitis („sehr lauffreudig“) im linken Mittelfeld. · ahe

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