Zweite Bundesliga: Nordderbys in der Kreisstadt / Sonntag geht’s nach Dortmund

Auf Diepholzer Squasher wartet Mammutprogramm

Auch Dirk Heemann vom Zweitbundesligisten 1. SC Diepholz hat sich für die Heimspiele einiges vorgenommen. Der Tabellendritte baut auf die Routine des 44-Jährigen. ·
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Auch Dirk Heemann vom Zweitbundesligisten 1. SC Diepholz hat sich für die Heimspiele einiges vorgenommen. Der Tabellendritte baut auf die Routine des 44-Jährigen. ·

Diepholz - Pure Freude auf den Heimspieltag: Die Zweitliga-Squasher des 1. SC Diep holz erwarten am Sonnabend um 13 Uhr auf der Anlage im „Sauna- und Sportparadies“ in Diepholz den ambitionierten Verfolger Hanse Squash Hamburg 79. Gegen 16.30 Uhr steigt dann das Spitzenspiel gegen den Tabellenzweiten 1. Bremer SC II.

Dennis Jensen, Spielertrainer beim 1. SC Diepholz, hat mächtig Respekt vor den Kontrahenten, zumal beide in absoluter Topbesetzung in die Kreisstadt kommen. Die Vorfreude auf die Spitzenspiele haben in dieser Woche einen herben Dämpfer erfahren, denn neben dem Fehlen von Pasquale Ruzicka (Messe in München), etatmäßige Nummer zwei beim letztjährigen Vizemeister, sind mehrere Akteure angeschlagen. „Im Moment weiß ich noch nicht, wie wir spielen“, seufzt Dennis Jensen.

Sicher ist der Einsatz von Dirk Heemann, Julian Söhnchen und Weltklasseakteur Dylan Bennett. Apropos Weltklasse: Dies wird am Sonnabend auf dem Diep holzer Centre Court zu bestaunen sein, wenn Bennett gegen den ehemaligen Top-50-Spieler Simon Frenz und den für Bremen spielenden Engländer und derzeitigen Weltranglisten-117. Anthony Graham antritt.

Aber auch die anderen Begegnungen werden heiß umkämpft sein, wenn es um den Kampf um die Tabellenspitze der 2. Bundesliga geht.

Das Hinspiel gewannen die Diepholzer gegen Hanse Squash Hamburg 79 mit 3:1, doch da waren die Hansestädter nicht in Bestbesetzung aufgelaufen.

Vom 1. Bremer SC II trennten sich die Diepholzer in einem packenden Nordderby dank der Siege von Luis das Neves und Dennis Jensen 2:2. Die Weserstädter treten praktisch

Dennis Jensen: „Wir

spielen ohne Druck“

mit ihrer Erstligatruppe in Diepholz an. Sie haben am Freitag in der Bundesliga spielfrei und müssen am Sonntag in Stuttgart ran – und da liegt Diepholz praktisch auf der „Strecke“.

Dennis Jensen sind diese Ansetzungen und der Modus der Deutschen Squash Liga ein Dorn im Auge: „Wir können es aber nicht ändern und müssen positiv an die Aufgabe herangehen, wir haben uns durch unsere tolle Hinrunde diese Spitzenspiele erarbeitet. Wir können ohne Druck spielen.“ Die Gastgeber hoffen am Sonnabend auf eine „volle Hütte“ und dass die Unterstützung der Zuschauer den Ausschlag geben kann.

Schon am Sonntag geht’s für den 1. SC Diepholz gleich weiter zum Auswärtsspiel nach Dortmund, wo die Partien gegen den Gastgeber ST Aplerbeck und dem Ligaprimus Squash Inn Hamborn II auf dem Plan stehen. „Wir müssen schauen, wie wir den Samstag kräftemäßig wegstecken“, sagt Dennis Jensen. Der 36-Jährige zählt vor allem auf Julian Söhnchen, der konditionell voll auf der Höhe ist, aber auch Dirk Heemann ist mit seiner Routine an Position vier gefordert, wenn die Gäste ganz oben dabei bleiben wollen.

Dylan Bennett dagegen sollte auf der Spitzenposition gegen seine Landsleute Rick Penders vom ST Aplerbeck und den Hamborner Bart Ravelli favorisiert sein. „Ich rechne auch am Sonntag mit ganz engen Spielen, wo kleine Nuancen den Ausschlag geben werden“, unterstreicht Jensen. · mbo

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