Regionalligist auswärts ohne Bennett und Mijs

Diepholzer Squasher mit Premiere in Dresden

Spielt diesmal in Dresden an Position eins: Torsten Wagner.

Dresden - Erstmalig in seiner 31-jährigen Vereinsgeschichte gastiert der 1. Squash-Club Diepholz im Osten der Republik. In der nagelneuen Halle in Dresden stehen für den Spitzenreiter der Regionalliga Nord die Auswärtspartien gegen Kaifu Ritter Hamburg und Gastgeber 1. SC Dresden an. „Wir wollen uns selbst und unsere treuen Fans belohnen, die mit uns am Wochenende über 900 Kilometer fahren und Punkte mit nach Diepholz nehmen, dafür werden wir alles reinhauen“, unterstreicht Dennis Jensen, Spielertrainer beim 1. SC Diepholz.

Der 42-Jährige hatte vor allem mit der Planung der beiden Januar-Spieltage einiges vor der Brust und sieht seine Mannschaft gut vorbereitet. Das Team fuhr mit Anhang bereits gestern nach Dresden und bezog bis Sonntag ein Hotel in der Ostmetropole. Heute steht nach einem kurzen Anschwitzen die Teambesprechung an, wo Jensen seine Mannschaft auf die Spiele vorbereitet. Der Primus muss heute ohne ausländische Unterstützung auskommen und wird vermutlich in rein deutscher Besetzung auflaufen.

Die beiden Niederländer Dylan Bennett und Rene Mijs haben einen Vorbereitungslehrgang auf die nationalen Meisterschaften, die vom 7. bis 11. Februar im Frans Otten Stadion in Amsterdam über die Bühne gehen. So tritt der 1. SC Diepholz in Dresden aller Voraussicht nach mit Torsten Wagner, Dennis Jensen, Dustin Eickhoff und Dirk Heemann an. Als Ersatz steht Thomas Kretschmer bereit.

Jensen warnt vor den beiden Gegnern und verbietet einen Blick auf die Tabelle. Der 1. SC Dresden ist zwar Letzter und Kaifu Ritter Hamburg mal gerade zwei Plätze besser positioniert, doch den Kreisstädtern dürfte ein heißer Tanz ins Haus stehen. „Das Hinspiel gegen Hamburg war beim 3:1 eine enge Kiste, und wir müssen zusehen, dass wir auch ohne Bennett alle unsere Bestleistung abrufen, um erfolgreich zu sein“, weiß der Spielertrainer.

Im zweiten Spiel des Tages folgt dann die Premiere gegen den 1. SC Dresden. „Uns erwartet ein Hexenkessel, die Dresdner spielen schon fast um ihre letzte Chance. Hier gilt es, kühlen Kopf zu bewahren. Mit der Erfahrung von vielen Bundesliga-Jahren sollte uns das auch gelingen“, blickt Jensen optimistisch voraus. Die Gastgeber haben sich zum Winter mit dem polnischen Jugendnationalspieler Ondrej Vorlicek verstärkt. Er nimmt die Spitzenposition ein und dürfte Torsten Wagner vor eine hohe Hürde stellen. Jensen muss gegen den Spanier Fernando Llusiá de Castro Farbe bekennen. Auf den hinteren Positionen sollten die Diepholzer allerdings die Favoritenrolle einnehmen. 

 mbo

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