Bundesligist reist nicht in Bestbesetzung nach Krefeld

Diepholzer Squasher haben viel Selbstvertrauen getankt

Spielt vermutlich am Sonnabend in Krefeld an Position vier für den Bundesligisten 1. SC Diepholz: Dustin Eickhoff. Der 24-Jährige muss allerdings seine Fehlerquote minimieren. - Foto: Westermann
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Spielt vermutlich am Sonnabend in Krefeld an Position vier für den Bundesligisten 1. SC Diepholz: Dustin Eickhoff. Der 24-Jährige muss allerdings seine Fehlerquote minimieren.

Krefeld/Diepholz - Der 1. Squash-Club Diepholz schwimmt in der Bundesliga Nord auf einer kleinen Euphoriewelle. Nach den beiden sensationellen Auftaktsiegen im neuen Jahr gegen den deutschen Rekordmeister Paderborner SC (3:1) und dem Derbyerfolg gegen den 1. Bremer SC (4:0) warten auf den Kreisstädter am Wochenende zwei weitere Begegnungen.

Die Mannschaft von Spielertrainer Dennis Jensen trifft morgen in Krefeld auf Gastgeber SC Turnhalle Niederrhein (Beginn 14 Uhr). Voraussichtlich muss er auf einige Stammspieler verzichten – vermutlich reist der Tabellensiebte ohne ausländische Unterstützung gen Westen. 

Grund hierfür sind die nationalen Meisterschaften in den Niederlanden, England und Spanien, wo die Diepholzer Topspieler ihre Heimat haben. Trotzdem sieht Jensen sein Team nicht chancenlos: „Die jüngsten Erfolge taten richtig gut. Und im Training habe ich bei jedem einzelnen Spieler das gestiegene Selbstvertrauen gesehen.“

„Wir wollen selbstbewusst auftreten“

Torsten Wagner und Dennis Jensen bekleiden die Spitzenpositionen, dahinter könnten an den Positionen drei und vier Dustin Eickhoff und Dirk Heemann ihre Farben vertreten. „Wir wollen selbstbewusst auftreten und möglichst wieder etwas Zählbares mit in die Kreisstadt nehmen“, sagt der 41-jährige Teamchef. Die Hinpartie ging gegen den Tabellendritten glatt mit 0:4 verloren.

Am Sonntag stellt sich dann um 14 Uhr auf heimischer Anlage (Sauna- und Sportparadies Diepholz) die Zweite des amtierenden Europapokalsiegers Paderborner SC vor. Reserve ist aber das falsche Wort: Da die erste Mannschaft spielfrei hat, rechnet Jensen mit einer ganz starken Abordnung der Paderborner in der Kreisstadt. Auf der Spitzenposition wird Nicolas Müller erwartet – die Nummer 31 der Welt aus der Schweiz. Dahinter setzen deutsche Topspieler Akzente, die ihr Handwerk ebenso verstehen. Bei den Gastgebern steigt auf alle Fälle Dirk Heemann in den heimischen Court. Wer die restlichen Positionen bekleidet, ist offen und entscheidet sich auch je nachdem, wie die Spiele am Sonnabend in Krefeld verlaufen sind.

„Wir verspüren keinen großen Druck und können absolut befreit an die Heimaufgabe herangehen“, unterstreicht Jensen. Er hofft auf eine breite Unterstützung durch das Diepholzer Publikum, das hat sich seine Mannschaft nach den jüngsten Auftritten mehr als verdient. Die Hinbegegnung endete 2:2. 

mbo

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