Diepholzer Squasher freuen sich auf Paderborn

Jensen: „Es ist viel Herzblut dabei“

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Ist beim 1. SC Diepholz nicht wegzudenken: Dennis Jensen.

Diepholz - Seit 1987 gibt es den 1. Squash-Club Diepholz. Der sechsfache Niedersachsenmeister Dennis Jensen gehört zu den Männern der ersten Stunde, hat als Aktiver alle Höhen und Tiefen mitgemacht. Der 39-jährige Spielertrainer des Bundesligisten nimmt vor dem morgigen Highlight um 14 Uhr auf der Anlage des Sauna- und Sportparadieses gegen Spitzenreiter Paderborner SC zu aktuellen Fragen Stellung.

Hand aufs Herz: Hätten Sie vor einem Jahr gedacht, dass Sie in Ihrer langen Karriere noch einmal gegen den mehrfachen deutschen Mannschaftsmeister und Europapokalsieger Paderborner SC spielen würden? Was ist das für ein Gefühl?

Dennis Jensen (39): Nein, beim besten Willen nicht! Aber für Diepholz ist das eine Riesensache, und es erfüllt mich mit viel Freude und Stolz, was wir hier erreicht haben.

Jetzt haben Sie sogar ein Spitzenspiel, denn der 1. SC Diepholz ist mit vier Siegen unerwartet erfolgreich in die Saison gestartet. Was können die Zuschauer erwarten?

Jensen: Dass wir die maximale Punkteausbeute geholt haben, ist ein Verdienst vom ganzen Team. Jeder – vom Betreuer angefangen bis zu unserer Nummer eins – bringt sich voll für die Sache ein. Wir werden um jeden Ball kämpfen, und ich hoffe, dass die Unterstützung des Publikums für einige Extrapunkte gut sein wird.

Der 1. SC Diepholz geht als krasser Außenseiter ins Spiel. Welcher Akteur hat überhaupt eine Chance?

Jensen: Das ist schwer zu sagen. Paderborn verfügt über einen Weltklassekader und arbeitet unter Profibedingungen. Bei uns geht jeder seiner regulären Arbeit nach, und wir trainieren nach Feierabend. Es ist wirklich der Vergleich David gegen Goliath, aber der ist bekanntlich ja immer interessant. Ich denke, dass Dylan Bennett, wenn er so spielt wie im Heimspiel gegen Neumünster, schon ordentlich Paroli bieten kann.

Was ist für den 1. SC Diepholz nach dem tollen Start in der Saison drin?

Jensen: Klar träumt jeder von den Playoffs um die Endrunde zur deutschen Mannschaftsmeisterschaft. Aber wir müssen realistisch bleiben und anerkennen, dass andere Mannschaften viel mehr finanzielle Möglichkeiten haben. Für mich ist das Ziel, Bundesliga-übergreifend zu den besten zehn Mannschaften Deutschlands zu gehören, das wäre für Diepholz herausragend.

Wer hat Sie in Ihrer Mannschaft bislang am meisten überrascht?

Jensen: Irgendjemanden hervorzuheben, wäre nicht gerecht, weil sich jeder voll reinhängt und mit unheimlich viel Herzblut dabei ist. Wir leben von unserer mannschaftlichen Geschlossenheit, und das muss immer unser Trumpf bleiben.

mbo

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