Mangaonkar gibt starkes Debüt

Diepholzer Squasher feiern daheim ersten Bundesligasieg – 4:0

Der Inder Mahesh Mangaonkar überzeugte in seinen ersten Spielen für Squash-Bundesligist 1. SC Diepholz. - Foto: Westermann
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Der Inder Mahesh Mangaonkar überzeugte in seinen ersten Spielen für Squash-Bundesligist 1. SC Diepholz.

Diepholz - Der 1. SC Diepholz ist endgültig wieder in der Squash-Bundesliga angekommen: Die Kreisstädter entführten am Samstag zwei Auswärtspunkte aus Berlin und legten am Sonntag vor guter Kulisse im „Sauna-und Sportparadies“ Diepholz mit einem deutlichen 4:0-Heimsieg gegen Sportwerk Hamburg II nach. Spielertrainer Dennis Jensen wirkte erleichtert: „Diese Punkte tun unheimlich gut und geben uns Selbstvertrauen für eine lange Bundesliga-Saison.“

Maßgeblichen Anteil am Erfolg hatte Neuzugang Mahesh Mangaonkar, der an Position eins doppelt punktete. Der indische Nationalspieler, der vor der Serie vom Süd-Bundesligisten SI Stuttgart gekommen war, strahlte: „Ich bin ganz toll aufgenommen worden und merke, wie Squash in Diepholz gelebt wird. Mit meiner Leistung bin ich sehr zufrieden, und ich freue mich über das erfolgreiche Debüt. Wenn es mein Terminkalender auf der Welttour zulässt, bin ich sofort wieder hier.“

Airport Squash Berlin - 1. SC Diepholz 2:2: Am Flughafen Tegel präsentierte der 1. SC Diepholz gleich zu Beginn eine Überraschung und bot Neuzugang Mahesh Mangaonkar (Nummer 64 der Weltrangliste) auf. Doch den Auftakt zu einem starken Mannschaftsauftritt machte Dustin Eickhoff. In drei engen und umkämpften Sätzen schlug der 26-Jährige den Berliner Alexander Huston und brachte Diepholz in Front. Den Ausgleich kassierten die Kreisstädter, nachdem Dennis Jensen gegen einen ganz stark aufspielenden Julian Wollny in drei Abschnitten den Kürzeren gezogen hatte.

Doch dann kam der Auftritt von Mangaonkar, der gegen den Ägypter Mazen Gamal (Nummer 63 der Weltrangliste) ein fantastisches Match spielte. Den zweiten Durchgang gewann er nach Abwehr von zwei Satzbällen im Tiebreak und brach damit den Widerstand seines Gegners. Am Ende feierte der 24-Jährige einen überzeugenden Dreisatzsieg.

Diepholz hatte das Unentschieden bereits in der Tasche, doch es sollte noch mehr gehen. Zunächst machte Dylan Bennett mit dem Gewinn des ersten Abschnitts gegen den Israeli Daniel Poleshchuk das gewonnene Remis nach Sätzen für den Aufsteiger perfekt (zwei Pluspunkte). Danach trumpfte der Israeli eindrucksvoll auf, aber Bennett hielt dagegen und kämpfte sich in den Entscheidungssatz. Hier hatte der Niederländer beim Stand von 10:9 sogar Matchball und die Gäste den Auswärtssieg vor Augen, doch diese Chance blieb ungenutzt, sodass die Berliner letztendlich zum nicht unverdienten 2:2 ausglichen.

1. SC Diepholz - Sportwerk Hamburg II 4:0: Nach kurzer Regenerationsphase waren die Diepholzer vor heimischer Kulisse sofort hellwach. Dustin Eickhoff hat an Position vier einen großen Leistungssprung vollzogen. Er spielte eine starke Partie gegen den Hamburger Julius Winkler und brachte seine Farben erneut in Führung. Torsten Wagner knüpfte in seinem Match gegen den Niederländer Bart Wijnhoven an seine guten Trainingsleistungen an und rechtfertigte das Vertrauen. Konzentriert und mit sehr präzisen Schlägen gewann Wagner das Match hochverdient in drei Sätzen. „Ich freue mich unheimlich für die beiden, weil unsere Arbeit vom Sommer belohnt wurde“, strahlte Jensen nach den zwei Auftaktpartien.

Bennett verwandelt ersten Matchball

Danach gab’s in Person von Mahesh Mangaonkar Squash zum Zungeschnalzen. Bei seinem Heimdebüt spielte der Inder groß auf und hatte das Match gegen den Spanier Nilo Vidal jederzeit sicher im Griff. Den Gesamtsieg unter Dach und Fach brachte Dylan Bennett, der gegen Julius Benthin (Nr. 391 der Weltrangliste) die Oberhand behielt. Nach Satzausgleich hatte der Niederländer, der seit neun Jahren das Trikot mit dem Löwen auf der Brust trägt, das Geschehen wieder im Griff und verwandelte seinen ersten Matchball unter großem Diepholzer Jubel.

„Der Blick auf die Tabelle verbietet sich, denn es ist alles eng beieinander, und wir werden einen ganz langen Atem haben müssen“, sagt Jensen. Platz fünf sei eine schöne Momentaufnahme. Zunächst freuen sich die Kreisstädter auf den Heimspiel-Doppelpack am ersten November-Wochenende. Der 43-jährige Jensen blickt voraus: „Ich hoffe auf eine volle Hütte, die Jungs haben es sich nach diesem Wochenende mehr als verdient.“ - mbo

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