Bundesligist bereitet sich auf Saisonstart vor

Diepholzer Squasher dürfen trainieren

Ab ins „Sauna- und Sportparadies“: Dennis Jensen, Spielertrainer beim Bundesligisten 1. SC Diepholz, geht umgezogen mit Tasche und Sportdress zum Training.
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Ab ins „Sauna- und Sportparadies“: Dennis Jensen, Spielertrainer beim Bundesligisten 1. SC Diepholz, geht umgezogen mit Tasche und Sportdress zum Training.

Trotz des zweiten Lockdowns dürfen die Bundesliga-Squasher des 1. Diepholz im Sauna- und Sportparadies trainieren. Über diese Tatsache ist Spielertrainer Dennis Jensen erfreut.

  • Im Sportdress geht es zu zweit in den Court.
  • Manko: Sanitäre Anlagen stehen nicht zur Verfügung.
  • Ausländische Profis dürfen nicht einreisen.

Diepholz – Während der Amateursport aufgrund des zweiten Lockdowns ruht, bereiten sich die Bundesliga-Squasher des 1. SC Diepholz auf ihren Saisonstart am 12./13. Dezember vor. „Ich bin froh, dass wir trainieren können“, unterstreicht Dennis Jensen, Spielertrainer beim 1. SC Diepholz. Diese Ausnahmegenehmigung gilt unter strikten Hygieneregeln aber nur für den Bundesliga-Kader.

Der Industrie-Fachwirt freut sich, dass die Verantwortlichen des „Sauna- und Sportparadieses“ die Anlage für die Squasher öffnen: „In der jetzigen Situation ist so eine Unterstützung das A und O.“ Montags, mittwochs und freitags trainieren die Diepholzer, die bereits umgezogen (Sportdress) ihre Heimspielstätte aufsuchen. Es dürfen nur zwei Akteure auf dem Court sein. Jensen nennt ein Manko: „Die sanitären Anlagen stehen nicht zur Verfügung.“ Das war bereits beim ersten Lockdown Mitte März der Fall, auch da durften die Akteure nicht duschen. Allerdings hatten die Kreisstädter am 8. März mit einem 4:0-Sieg über Sportwerk Hamburg die Saison 2019/2020 noch beendet.

Der letztjährige Tabellenfünfte der Nordstaffel startet mit einem Heimspiel in die Serie 2020/2021, empfängt am Sonnabend, 12. Dezember, um 14.00 Uhr L. A. Squasher Harsefeld-Stade. Einen Tag später geht´s nach Krefeld zum SC Turnhalle Niederrhein. Bereits jetzt steht fest, dass die Partien ohne Zuschauer steigen. „Wir bereiten uns auf die Spiele vor, ich bin aber sehr skeptisch und habe große Bedenken, dass das alles realisierbar ist“, sagt Jensen und ergänzt: „Das Planen der Spiele bereitet mir großes Kopfzerbrechen.“ Der 45-Jährige fragt sich: „Wie sollen wir die ausländischen Profis nach Deutschland bekommen?“ Der spanische Neuzugang Edmon Lopez Moller käme beispielsweise aus einem Risikogebiet. Die An- und Abreise ist aktuell nicht gewährleistet. Das sieht auch Jensen so: „Der Flugverkehr wird nicht mehr so sein wie vor der Pandemie.“ Die Profis müssen bei Turnierteilnahmen einen negativen Corona-Test vorweisen.

Diepholzer Squasher haben Meldegeld bereits entrichtet

In der Vergangenheit haben Jensen und Dirk Heemann die ausländischen Spieler bei sich übernachten lassen. „Wem will ich das jetzt zumuten? Es gibt noch viele Fragezeichen“, betont der Ur-Diepholzer.

Das Meldegeld an die Deutsche Squash Liga haben die Verantwortlichen des 1. SC Diepholz entrichtet. Ob der Startschuss in diesem Jahr noch erfolgt, bleibt abzuwarten. Aktuell steigen die Infektionszahlen noch. England, das Mutterland des Squash, setzt eine Saison mit dem Sport im „Käfig“ aus.

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