Selbstbewusster Zweitligist hat alle Mann an Bord / Jensen warnt vor ST Brüggen

Diepholzer Squasher brennen auf das Nordderby in Bremen

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Dürfte morgen in Bremen für den 1. SC Diepholz zum Einsatz kommen: Der 33-jährige Martin Tonn. ·

Diepholz - Auf zum Bahnhof: Morgen um 11.06 Uhr fährt der Zug für die Zweitligamannschaft des 1. Squash-Clubs Diepholz zum Nordderby nach Bremen. Mit im Gepäck haben die Gäste nach dem gelungenen Auswärtsauftritt mit sechs Punkten in Remscheid eine gehörige Portion Selbstvertrauen.

Auf dem Plan stehen in der Hansestadt die Auswärtsbegegnungen gegen die Squash-Tigers (ST) Brüggen und gegen den Meisterschaftsfavoriten 1. Bremer SC. An diesem Spieltag strahlt das Derby der Diep holzer gegen die Bremer den meisten Glanz in der zweithöchsten deutschen Spielklasse aus. Zweiter gegen Dritter: Eine Konstellation, die sich die Diepholzer erarbeitet haben. „Na klar sind wir alle heiß auf das Derby, doch für mich ist die Partie gegen Brüggen das wichtigere Spiel“, sagt Dennis Jensen, Spielertrainer beim 1. SC Diepholz.

Der 38-Jährige warnt vor dem starken Aufsteiger vor den Toren Aachens, zumal er in Bestbesetzung in Bremen auflaufen wird. Aber die Kreisstädter halten dagegen und bringen bis auf Maik Aldag ihren vollen Kader an den Start. Topspieler Dylan Bennett reist aus Belgien von einem internationalen Squash-Turnier an, und Julian Söhnchen fliegt direkt aus London in die Hansestadt. Gegen Brüggen erwartet Dylan Bennett auf der Spitzenposition ein hartes Match gegen seinen niederländischen Landsmann Piedro Schweertman.

Auch dahinter ist der Neuling gut besetzt, so dass sich enge Spiele anbahnen. Luis das Neves, Dennis Jensen, Julian Söhnchen, Martin Tonn und Dirk Heemann werden alles abrufen müssen, um die Spiele erfolgreich zu bestreiten.

Wer die Diepholzer Farben am Sonnabend vertritt, entscheidet sich erst am Spieltag. Im Derby gegen Bremen sind die Gäste krasser Außenseiter gegen den Mitfavoriten auf den Titel. „Die Bremer haben eine Mannschaft zusammen, die absolutes Erstliganiveau hat“, urteilt Dennis Jensen. Der Routinier kann aber eines versprechen: „Egal, wer von uns auflaufen wird, wir werden um jeden Punkt kämpfen und uns teuer verkaufen.“

Im Anschluss an die Partien wollen die Diepholzer gemeinsam mit den mitgereisten Fans ein erfolgreiches Jahr ausklingen lassen. Umso schöner wäre es, wenn die Kreisstädter auch an der Weser Zählbares holen würden. · mbo

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