Diepholzer Springreiter beim „German Master“ in Stuttgart starker Dritter

Hinz im Kreis der Besten

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Der Diepholzer Alexander Hinz und sein Oldenburger Campitello feierten ein tolles Debüt beim „German Masters“

Stuttgart - Von Sonja Rohlfing. Der Diepholzer Alexander Hinz und sein Oldenburger Campitello haben ihre Premiere beim renommierten, internationalen Stuttgarter Hallenturnier mit Bravour gemeistert. Das Paar vom RFV Aschen sicherte sich im „German Master“, der zweithöchsten Springprüfung in der Stuttgarter Schleyer-Halle, einen hervorragenden dritten Rang.

Mit einer flotten Nullfehlerrunde und einem neunten Platz in den Vorprüfungen hatte sich Alexander Hinz und sein zehnjähriger Oldenburger Concetto/Come on-Sohn für das zwölfköpfige Starterfeld der „German Masters“ qualifiziert. Sieben Paare davon schafften es in das Stechen dieses internationalen Fünf-Sterne-Springens mit Hindernishöhen bis 1,55 Meter. Darunter Altmeister John Whitaker (GBR), Routinier Christian Ahlmann aus Marl – aber auch Youngster Alexander Hinz.

Für den 26-jährigen Springreiter und Campitello war es der erste Start in einem Stechen auf diesem Niveau. Angesteckt von der brillanten Atmosphäre in der beinahe vollbesetzten Schleyer-Halle mit 15000 Plätzen meisterte das Paar die Aufgabe gekonnt: Null Fehler, 38,39 Sekunden. Das bedeutete am Ende Rang drei hinter Ahlmann auf Colorit (33,06 Sekunden) und Whitaker auf seiner Holsteinerin Ornellaia (34,57 Sekunden). Stadionsprecher Carsten Sostmeier sparte nicht mit Komplimenten. Es habe noch nie einen so tollen und erfolgreichen Debütanten bei den „Mercedes German Masters“ gegeben.

Die Startgenehmigung für das Fünf-Sterne-Weltcupturnier in Stuttgart hatten sich Alexander Hinz und Campitello auf den Hallenturnieren in Kiel und München erkämpft. Im Championat von Kiel waren sie ohne Springfehler geblieben. Im Großen Preis von Schleswig- Holstein erreichten sie mit einer Doppel-Null-Runde Platz sieben. Auch in der Münchener Olympiahalle blieben sie im Championat ohne Springfehler. Im Großen Preis der Deutschen Kreditbank gelang ihnen im ersten Umlauf ein strafpunktfreier Ritt. Ein Springfehler im zweiten Umlauf bedeutete Platz zehn in der Endabrechnung.

„Alexander Hinz und Campitello haben sich zu einem starken Team entwickelt, das im ganz großen Turniersport angekommen ist“, freut sich Bianca Fohring, Pressesprecherin des RFV Aschen, der sportlichen Heimat des Reiters. Fünfjährig kam der Schimmel aus der Zucht der Familie Rippe/Lachnit in den Hinzschen Stall nach Diepholz. Seither ist er dort nicht mehr wegzudenken. Als Trainer und Coach steht ihnen Vater Karsten Hinz zur Seite. „Wir sind sehr gespannt, wo der Weg von Alexander Hinz und Campitello noch hinführt“, freut Bianca Fohring auf weitere Erfolge des Reiters.

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