Diepholzer B-Junioren im Pokal-Viertelfinale 0:1 gegen Osnabrück / Starker Harms

Sensation knapp verpasst

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In dieser Szene kann der Diepholzer Andre Albuquerque (rechts) seinen Osnabrücker Gegenspieler abschütteln.

Diepholz - Die Sensation war greifbar, aber am Ende verfehlten die B-Junioren des JFV RWD Diepholz sie – und das denkbar knapp. Der Niedersachsenliga-Neuling verlor im Viertelfinale des Niedersachsenpokals vor heimischem Publikum 0:1 (0:1) gegen den VfL Osnabrück und belohnte sich damit nicht für einen guten Fight.

„Die Mannschaft hat wirklich alles versucht, um das Halbfinale zu erreichen. Am Ende war es dann ein schmeichelhafter Sieg für den Bundesligisten, trotzdem muss man dem VfL zum Halbfinal-Einzug gratulieren. Die Enttäuschung ist natürlich groß, aber dass es so knapp wurde, hatte vermutlich niemand erwartet“, fand Trainer Frank Heyer.

In der ersten Saison in der Niedersachsenliga war sein Team im Landes-Pokal gleich fulminant gestartet, hatte in Runde eins zunächst den BV Cloppenburg mit 4:1 aus dem Wettbewerb gekickt, ehe auch der Liga-Konkurrent TuS BW Lohne im Derby dran glauben musste, als die Heyer-Schützlinge mit demselben Ergebnis ins Viertelfinale des höchsten Pokalwettbewerbs in Niedersachsen eingezogen waren.

Die Gastgeber waren von Beginn an konzentriert und standen defensiv kompakt, kamen durch Konter über den pfeilschnellen Alen Suljevic (25.) zu guten Möglichkeiten. Doch drei Minuten später köpfte Osnabrücks Querim Avdijaj zum Treffer des Tages ein; für RWD-Keeper Eric Schröder war nichts zu machen.

Der hohe Ballbesitzanteil für die Gäste schlug sich nicht in konkreten Torchancen nieder. Im Gegenteil: Die Hausherren wurden forsch und wollten mehr riskieren. Hinten hielt Abwehrchef Nico Harms seine Mannen beisammen. Die Schwarz-Gelben kamen über den häufig nur durch Fouls zu stoppenden Suljevic zu Großchancen, der noch zwei Mal vor VfL-Keeper Yannick Rohrmann auftauchte (60./68.), aber knapp scheiterte. Der finale Pass von Andre Albuquerque auf den in den VfL-Strafraum geeilten Garon Zeibig kam zudem nicht an (63.).

ma

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